Steinberg

Walter Haupt GmbH signalisiert mit ihrem Neubau ihre Treue zum Standort Steinberg

Ein einladender, lichtdurchfluteter Verwaltungsbereich sowie neue Werkstätten mit angenehmem Arbeitsbedingungen: Mit den neu geschaffenen Räumlichkeiten der...
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Die neuen Räume der Walter Haupt GmbH ernteten von den Gästen der Einweihung großes Lob.
Die neuen Räume der Walter Haupt GmbH ernteten von den Gästen der Einweihung großes Lob.
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Ein einladender, lichtdurchfluteter Verwaltungsbereich sowie neue Werkstätten mit angenehmem Arbeitsbedingungen: Mit den neu geschaffenen Räumlichkeiten der Walter Haupt GmbH, die auch optisch einen Blickfang abgeben und das Steinberger Ortsbild in zentraler Lage aufwerten, wurde ein Meilenstein in der Firmengeschichte erreicht. Der Geschäftsführerin, Sandra Müller-Wich, stand daher bei der Einweihungsfeier, mit der gleichzeitig das 25. Betriebsjubiläum aus dem vergangenen Jahr nachgeholt wurde, die Freude über das gelungene Bauprojekt ins Gesicht geschrieben.
Die Geschäftsführerin erinnerte an die Anfänge des Familienunternehmens, das heute industrielle und gewerbliche Kühlsysteme für alle Branchen fertigt. Gegründet wurde der damals klassische Elektroinstallationsbetrieb 1990 von ihrem Großvater mit ihren Eltern Jutta und Robert Wich. "Der Bereich Kälte- und Klimatechnik gewann immer mehr an Bedeutung und deckt heute 90 Prozent unseres Umsatzes", so Müller-Wich. Bis vor sechs, sieben Jahren habe das Betätigungsfeld der Firma hauptsächlich in überregionalen öffentlichen Aufträgen gelegen; seither habe man den Markt in der Region kontinuierlich ausbauen können, so dass die Firma nur noch geringfügig Baustellen auswärts habe.
Das wachsende Angebot, die Bereitschaft immer neue Wege zu gehen und die hohe Qualität hätten eine stetige und erfolgreiche Weitereinwicklung des kleinen Unternehmens bewirkt, es aber auch an die räumlichen Grenzen gebracht. Die Werkstätten seien aus allen Nähten geplatzt. Auch die Arbeitsbedingungen in der planerischen, technischen Abteilung im Großraumbüro seien nicht ideal gewesen, so die Geschäftsführerin.


Ein Jahr Arbeit

Nach dem Abriss des "Witzgall-Hauses" begann das Unternehmen daher im März 2015 mit dem Aufbau des neuen Firmengebäudes. Die neuen Räume konnten im November 2015 bezogen werden. Ein großes Anliegen war Sandra Müller-Wich, regionale Partner für den Bau zu gewinnen. Den beauftragten Firmen wie auch allen Unterstützern galt dann auch ihr großer Dank, insbesondere Architekt Dieter Lein für seine umfassende Baubetreuung. "Wir können mit Freude und Stolz das Ergebnis von drei Jahren Planungs- und Bauzeit feiern", so Lein.
Stellvertretender Landrat Gerhard Wunder (CSU) dankte dem Unternehmen für die Standorttreue und die erfolgte Investition. Die "kleinen, aber feinen" Handwerksbetriebe seien die Stärke und das Rückgrat unseres Landkreises.


Mut zahlt sich aus

Die Wilhelmsthaler Bürgermeisterin Susanne Grebner (SPD) freute sich über das geschaffene Schmuckstück. Mut, Ehrgeiz und Fleiß der Geschäftsführerin hätten sich ausgezahlt, alle Mühen hätten sich gelohnt.
Landtagsabgeordneter Jürgen Baumgärtner (CSU) sprach von einem bewegenden Moment. Dass in Bayern Vollbeschäftigung herrsche, sei Unternehmern wie Müller-Wich zu verdanken. "Es geht vorwärts im Landkreis", freute er sich.
Anton Pietz überreichte die Ehrenurkunde der HWK Oberfranken anlässlich des 25. Betriebsjubiläums und gratulierte zum attraktiven Firmengebäude.
Trotz Modernität wirke dieses nicht steril, sondern freundlich und einladend. Mit unternehmerischem Können, Anpassung und Flexibilität, Fleiß und Leistungswillen habe sich Haupt zu einem modernen, leistungsfähigen Unternehmen entwickelt und sich eine bedeutende Stellung in der Branche erarbeitet. Seit der Betriebsgründung bildete die Firma 49 Lehrlinge aus, von denen drei die Meisterprüfung ablegten.


Gottes Segen

Die Segnung der Räumlichkeiten nahm Pater Waldemar vor. Die musikalische Umrahmung der Feier lag in Händen von Winfried Reier. Freiwillige Spenden beim Fest kommen der Stiftung für krebskranke Kinder in Coburg zugute.
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