Haßfurt

Waldbrand-Beobachter gehen in Haßfurt in die Luft

Kreis Haßberge/Haßfurt — Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen ist der Frühling in Unterfranken erwacht. Doch so schön das Frühjahr und die Wärme auch sind, sie haben auch ihre Scha...
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Regierungsluftbeobachter Lothar Menzel (links) und Wolfgang Raps beim Übungsbriefing. Vier Mitarbeiter der Regierung von Unter-franken sind aktuell als Luftbeobachter ausgebildet. Demnächst findet eine Fortbildung zur Luftbeobachtung in Haßfurt statt.  Foto: Regierung von Unterfranken
Regierungsluftbeobachter Lothar Menzel (links) und Wolfgang Raps beim Übungsbriefing. Vier Mitarbeiter der Regierung von Unter-franken sind aktuell als Luftbeobachter ausgebildet. Demnächst findet eine Fortbildung zur Luftbeobachtung in Haßfurt statt. Foto: Regierung von Unterfranken
Kreis Haßberge/Haßfurt — Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen ist der Frühling in Unterfranken erwacht. Doch so schön das Frühjahr und die Wärme auch sind, sie haben auch ihre Schattenseiten. Besonders nach einer längeren Trockenperiode wächst die Gefahr von Waldbränden. Damit es nicht erst soweit kommt, gibt es die Luftbeobachter. Sie sind Teil des Katastrophenschutzes und im Flugzeug unterwegs. Aus der Vogelperspektive versuchen sie, einen Brand schon in der Entstehungsphase zu entdecken.
Am Donnerstag, 23. April, findet daher die regelmäßige Fortbildung der unterfränki-schen Luftbeobachter auf dem Flugplatz in Haßfurt im Landkreis Haßberge statt, kündigte die Regierung von Unterfranken (Würzburg) an. Denn je nach Wetterlage besteht auch im waldreichen Unterfranken eine latente Waldbrandgefahr.
Der Beginn der Fortbildung ist um 9 Uhr mit der Übungseinweisung durch Wolfgang Raps von der Regierung von Unterfranken und Bernd Große, den Leiter der Flugbereitschaft Unterfranken, in der Luftrettungsstaffel Bayern.
Im Anschluss bereiten die Teams (bestehend aus Einsatz-Piloten und Luftbeobachtern aus den Bereichen des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie den Bayerischen Staatsforsten und der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg) ihre Übungsflüge vor. Bei den Flügen führen die Luftbeobachter Kartenmaterial und Sprechfunkgeräte mit. Der Übungsschwerpunkt wird heuer das Führen von Feuerwehrfahrzeugen mittels Funk aus der Luft sein.

Mehrere Ziele

Die Aus- und Fortbildung verfolgt mehrere Ziele: Die Teilnehmer sollen ihre Kenntnisse vertiefen. Die Flugrouten sollen festgelegt und Ziele besser gefunden werden. Ferner geht es um das Führen von Einsatzkräften zum Einsatzort und nicht zuletzt sollen die Teams in den Flugzeugen Einsatz- und Flugerfahrung sammeln.
Die Luftbeobachter sind teils hauptamtlich und teils ehrenamtlich tätig. Die Einsatz-Piloten von der Luftrettungsstaffel Bayern sind alle ehrenamtlich im Einsatz. Lediglich die Flugkosten übernimmt der Freistaat Bayern. "Dabei ist die Luftrettungsstaffel Bayern schon längst nicht mehr aus der Katastrophenschutzplanung und dem Katastrophenschutzeinsatz in Bayern wegzudenken", betont die Regierung in Würzburg. red


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