Wachenroth

Wachenrother Flitzer sind nicht zu schlagen

Wachenroth — Einmal mehr zeigte die Jugendfeuerwehr Wachenroth der Konkurrenz die Rücklichter: Beim diesjährigen Seifenkistenwettbewerb der Jugendfeuerwehren (JF) des Landkreises E...
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Die Nachwuchs-Feuerwehrler hatten ihre Seifenkisten kreativ gestaltet. Foto: privat
Die Nachwuchs-Feuerwehrler hatten ihre Seifenkisten kreativ gestaltet. Foto: privat
Wachenroth — Einmal mehr zeigte die Jugendfeuerwehr Wachenroth der Konkurrenz die Rücklichter: Beim diesjährigen Seifenkistenwettbewerb der Jugendfeuerwehren (JF) des Landkreises Erlangen-Höchstadt wurde das Team aus dem Landkreisnorden seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich die beiden ersten Plätze.
Doch bevor die Flitzer an den Start durften, wurden sie aus Sicherheitsgründen auf "Herz und Nieren" geprüft, sprich: gewogen, vermessen und einer Bremsenprüfung unterzogen. Nachdem alle acht teilnehmenden Fahrzeuge von den Kreisbrandmeistern Roland Kauppert und Ursula Scharf das "Go" bekommen hatten, begrüßte Röttenbachs Bürgermeister Ludwig Wahl (FW) die Teams aus den Jugendfeuerwehren Adelsdorf, Hagenau, Neuhaus, Röttenbach, Spardorf, Wachenroth und Zeckern. Sein Dank galt der Feuerwehr Röttenbach, die für die Vorbereitung des Rennens, die Absicherung der Strecke sowie für die Verpflegung der Teilnehmer und Besucher verantwortlich zeichnete.
Stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Bühl eröffnete den Wettbewerb mit dem ersten Vergleich der Fahrzeuge bei der sogenannten Innovationswertung, bei dem nicht nur der äußere Eindruck, sondern auch die Präsentation des Fahrzeugs durch das jeweilige Rennteam zählte. Das Schiedsrichtergremium, bestehend aus Ludwig Wahl, Kreisbrandrat Matthias Rocca, Kreisbrandinspektor Manfred Schattan sowie Kreisbrandmeisterin Ursula Scharf und Kreisbrandmeister Jürgen Schwab, vergab dabei die Punkte.
Das "Warm up" war dann tatsächlich ein solches, mussten die Teams ihre heißen Kisten doch erst einmal den Berg hinauf schieben, bevor in einer ersten Testrunde die Strecke kennengelernt und die Fahrzeuge ein letztes Mal getestet werden konnten. Danach standen drei Läufe an, bei denen entweder stets mit dem gleichen Fahrer oder auch mit unterschiedlichen Piloten gestartet werden konnte. Mit jedem Lauf konnten dabei die Zeiten verbessert werden.
Ein Fahrfehler im zweiten Durchgang kostete das gastgebende Team aus Röttenbach die weitere Teilnahme, trug das Fahrzeug doch beim Schleudern gegen den Randstein schwere Reifenschäden davon. Der Fahrer blieb unverletzt. Dennoch kam der rote Flitzer ins Ziel, indem er von anderen Teilnehmern und Zuschauern unter dem Applaus der zahlreichen anderen Schaulustigen über die Ziellinie getragen wurde.


Wie bei Fred Feuerstein

Nach rund zwei Stunden konnte Christian Bühl dann die Sieger verkünden und den Gewinnern die Pokale überreichen: In der Rennklasse zogen einmal mehr Alexander und Matthias von der Jugendfeuerwehr Wachenroth allen anderen davon und sicherten sich den ersten und zweiten Platz, knapp gefolgt von Florian (JF Adelsdorf). Der Siegerpokal im "Freestyle" ging an die JF Spardorf mit ihrem Fahrer Michael. Den Innovationspreis erhielten punktgleich die JF Hagenau mit ihrem originellen Fred-Feuerstein-Vehikel und die JF Neuhaus für ihren (zur Bergfahrt) motorisierten "Neuhaus blue".
Sylvia Wernsdorfer
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