Bamberg

WM-Film: Kleine Rolle für Staatz

Bamberg — Im Mai holte Christian Staatz (35) als Spielertrainer mit dem SV Moggast vorzeitig die Meisterschaft in der Fußball-Kreisklasse 2 Erlangen/Pegnitzgrund. Spannender war se...
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Christian Staatz  Foto: Leo Hühnlein
Christian Staatz Foto: Leo Hühnlein
Bamberg — Im Mai holte Christian Staatz (35) als Spielertrainer mit dem SV Moggast vorzeitig die Meisterschaft in der Fußball-Kreisklasse 2 Erlangen/Pegnitzgrund. Spannender war sein nächster Titelgewinn. Als Produktverantwortlicher beim DFB-Ausrüster Adidas in Herzogenaurach begleitete er die Nationalmannschaft vom ersten Trainingslager in Österreich, über den Finalsieg im Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro bis zur Feier am Brandenburger Tor. Knapp ein halbes Jahr später kommt der vom DFB initiierte Film über die WM ins Fernsehen (Freitag, 2. Januar, 20.15 Uhr, ARD). Auch der gebürtige Lichtenfelser Staatz, der in Bamberg studierte und einst für den FC Schweinfurt 05 und FC Sand auflief, hat darin einen kurzen Auftritt. Wir sprachen mit ihm.

Herr Staatz, sind Sie im Film ,Die Mannschaft‘ zu sehen?
Christian Staatz: Ja. Mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten.

War den Spielern bewusst, dass sie ständig gefilmt werden?
Der Mannschaft war natürlich bewusst, dass sie von der Kamera begleitet wird. Während einer so intensiven Zeit wie einer Fußball-Weltmeisterschaft wird das aber komplett ausgeblendet. Daher sind viele Momente und Szenen so unvergleichbar authentisch. Ich hatte bei der Premiere Gänsehaut.

Wann haben Sie zum ersten Mal gedacht: ,Wir werden Weltmeister‘?
Als wir mit einer souveränen Leistung 1:0 gegen Frankreich gewonnen haben, dachte ich im Stadion zum ersten Mal, dass wir es schaffen können.

Haben Sie den Pokal in der Hand gehabt?
Ja, ich hatte das Glück, den WM-Pokal in der Hand halten zu dürfen. Das war ein Mix aus überschwänglicher Freude, Befreiung und Rührung - ein unvergesslicher Moment. Für einen leidenschaftlichen Fußballer ist der WM-Pokal das Größte, auch wenn ich ihn nicht als Fußballer gewonnen habe.

Wie haben Sie und die Mannschaft die Stunden nach dem Finalsieg verbracht?
Nach dem Finalsieg habe ich mich bei Familie und Freunden zu Hause gemeldet. Wir stießen mit den Kollegen im Stadion an, bevor wir später im Hotel den WM-Titel feierten. Diesen Abend in Rio werde ich für immer in Erinnerung behalten.

Die Fragen stellte
Daniel Ruppert.

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