Untersiemau

Votum für die Schulsportanlage

Bauausschuss   Der Rasenplatz soll ein Jahr gesperrt werden, um das Unkraut zu bekämpfen und den Platz wieder nutzbar zu machen. Im Gartenweg soll es endlich eine Beleuchtung geben - wenn auch nur provisorisch.
Artikel drucken Artikel einbetten
Durch die schlechte Qualität des Bodens hat das Unkraut die Grashalme fast total verdrängen können. Deshalb will der Bauausschuss, die "Rasenfläche" der Schulsportanlage grundlegend sanieren lassen. Foto: Norbert Karbach
Durch die schlechte Qualität des Bodens hat das Unkraut die Grashalme fast total verdrängen können. Deshalb will der Bauausschuss, die "Rasenfläche" der Schulsportanlage grundlegend sanieren lassen. Foto: Norbert Karbach
von unserem Mitarbeiter Norbert Karbach

Untersiemau — Allein über zwei Stunden nahmen umfangreiche Ortseinsichten des Ausschusses Infrastruktur, Bauen und Umwelt (IBU) am Dienstag in Anspruch. Danach ging es erst zum Diskutieren und Entscheidungen treffen in den Rathaussaal.
Das Gremium war sich einig, dass etwas getan werden müsse. So empfahl der Ausschuss dem Gemeinderat grundsätzlich die Sanierung der Rasenfläche der Schulsportanlage, die momentan eigentlich Unkrautfläche heißen müsste. Mit den Maßnahmen solle dem Sachverständigen-Gutachten vom 7. August gefolgt werden.
Entsprechend müssten mindestens zwei vergleichbare Angebote eingeholt werden. Diese umfassen Maßnahmen der Regenerierung und den Einbau einer automatischen Unterflur-Beregnungsanlage.
Für diese Arbeiten, so Bürgermeister Rolf Rosenbauer, würde der Platz voraussichtlich ein Jahr gesperrt werden. Mit der Regenerierung sollte möglichst bald begonnen werden. "Doch nicht die Schnelligkeit hat Vorrang, sondern die Qualität der Maßnahmen!" 25 000 Euro seien im Haushalt dafür bereits eingeplant, die allerdings nicht reichen werden. Nach zunächst Einspeisung von Fernwasser, soll für die Zukunft über eine alternative Wasserversorgung nachgedacht werden. Schließlich würden bei Minimum 25 Beregnungen mit je 120 Kubikmeter im Jahr 3000 Kubikmeter Wasserverbrauch entstehen.
Das Gremium stellte Überlegungen nach Stellplatzmarkierungen in der Grundwiesenstraße im Gemeindeteil Stöppach an. Für drei Blocks mit 42 Wohneinheiten stünden dort 62 Garagen und Stellplätze zur Verfügung, informierte der Bürgermeister. Trotzdem sei die Straße vor den Mietshäusern ständig zugeparkt und es komme zu Verkehrsgefährdungen. Nun soll ein Konzept mit markierten Stellplätzen erarbeitet werden, um die Gefahr zu minimieren.
Im Pyramidenweg in Untersiemau, an den Einmündungen Thüringer-, Pestalozzi- und Ringstraße wie in der Waldstraße (Meschenbach), Einmündungen Schopfenleite, Oberes Gewend und Kiefernweg entstünden regelmäßig Gefahrenmomente durch "Rechts vor Links". Durch das Aufbringen von Haltemarkierungen zur Verdeutlichung dieser Regel, soll dem entgegen gewirkt werden.
Licht will der Ausschuss in die dunkelste Gasse Untersiemaus, den Gartenweg bringen, zunächst allerdings mit einem Provisorium.
Die Hauptstraße (Kreisstraße) durch den Ort, so Rosenbauer, werde voraussichtlich in ein bis zwei Jahren erneuert. Deshalb würden sich verhältnismäßig teuere Tiefbauarbeiten für eine Straßenlaterne nicht lohnen, wenn doch bald die Straße wieder aufgerissen werde. Deshalb wurde die Verwaltung beauftragt, für eine provisorische Stromversorgung für eine Beleuchtung zu sorgen. Damit solle bis zu einer endgültigen Installation die düstere Gasse mehr Durchblick erhalten.
Eine stolze, etwa 90 Jahre alte Linde mitten in Birkach am Forst bedränge mit ihren Wurzeln ein altes Kellergewölbe. Allerdings ist davon nur die Einfassung der Frontmauer betroffen, deren Stein verschoben wurden. Doch war sich das Gremium nicht sicher, ob die Schäden nicht auch durch die Hanglage entstanden seien.
Jedenfalls waren sich alle Ausschussmitglieder einig: "Die imposante Linde bleibt stehen!" Veränderungen sollen jedoch beobachtet und Sicherheitsmaßnahmen erörtert werden.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren