Coburg
Fussball-Kreisklasse 3 Coburg 

Vorentscheidung im Titelrennen

Nach der 0:1-Niederlage beim TSV Scheuerfeld hat der TSV Bad Rodach vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer FC Coburg II, der nach dem 4:1-Sieg gegen Eyrichshof mit einem Bein in der Kreisliga steht.
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Scheuerfelds Daniel Kraus scheiterte bei diesem Angriff an Rodachs herauseilenden Keeper Luca Fallo. Fotos: Timo Geldner
Scheuerfelds Daniel Kraus scheiterte bei diesem Angriff an Rodachs herauseilenden Keeper Luca Fallo. Fotos: Timo Geldner
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Das Spitzenspiel der Kreisklasse 3 Coburg zwischen dem heimstarken TSV Scheuerfeld und Tabellenzweiten TSV Bad Rodach hielt was es versprach. Zwei Mannschaften auf Augenhöhe zeigten von Beginn an, vor allem aus spielerischer Sicht ein sehr gutes Kreisklassenspiel, das wesentlich mehr Zuschauer verdient gehabt hätte.
Den besseren Start hatten die Gäste aus Rodach. Bei den Hausherren merkte man zunächst einige Umstellungen innerhalb der Mannschaft, doch nach wenigen Minuten hatte sich das hochmotivierte Team gefunden. Mit schnellem Umschaltspiel brachten die Scheuerfelder ihre Gäste immer wieder in Verlegenheit. Allerdings gingen die Platzherren zu fahrlässig mit den Möglichkeiten um.
Die Gäste versuchten ihre Stürmer mit klugem Passspiel einzusetzen, doch die aufmerksame Abwehr der Heimelf war immer wieder zur Stelle. Gefährlich wurde es somit nur nach Standards.


Ohnesorg erzielt das Goldene Tor

Nach der Pause erwischten die Hausherren den besseren Start. In der 50. Spielminute setzte sich Motschmann nach einer schnellen Balleroberung durch und schließlich gelang der Ball zum freistehenden Ohnsorge, der gekonnt einschob und damit das "Goldene Tor" für seine Farben erzielte.
Der Treffer zeigte zunächst Wirkung bei den Gästen, während die Hausherren weiter am Drücker blieben. Mit zunehmender Spieldauer zogen sich die Hausherren dann aber weiter zurück und versuchten über schnelles Konterspiel zum Erfolg zu kommen.
Die nie aufsteckenden Gäste aus Rodach fanden dadurch zurück ins Spiel, bauten mächtig Druck auf und versuchten mit aller Gewalt den Ausgleich zu erzielen. Somit mussten die Hausherren in den Schlussminuten einige gefährliche Situationen überstehen, doch mit unbändigem Siegeswillen retteten sie den Vorsprung über die Zeit.
Schiedsrichter Ruck war ein guter Leiter in dieser jederzeit fairen Begegnung.

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