Redwitz

Von der Romantik bis heute

Redwitz — Der gemischte Chor des Gesangvereins "Liederkranz 1847 Redwitz" hatte zu einer musikalischen Reise von der Romantik bis heute eingeladen. Unter dem Motto "Es zog manch Li...
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Der gemischte Chor "Liederkranz 1847 Redwitz" wurde von Sascha Reimann am Klavier begleitet. Foto: Micheel
Der gemischte Chor "Liederkranz 1847 Redwitz" wurde von Sascha Reimann am Klavier begleitet. Foto: Micheel
Redwitz — Der gemischte Chor des Gesangvereins "Liederkranz 1847 Redwitz" hatte zu einer musikalischen Reise von der Romantik bis heute eingeladen. Unter dem Motto "Es zog manch Lied ..." unterhielten die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Sascha Reimann mit einem Querschnitt ihrer langjährigen Chorarbeit. Mit romantischen Liedern über Volksmusik bis hin zur Unterhaltungsmusik stellten sie ihre Sangeskunst eindrucksvoll unter Beweis. Mit dabei war der Patenverein, der Männerchor "Liederkranz 1856 Burgkunstadt", unter der Leitung von Anja Preil.
Den Auftakt machte der gemischte Chor mit dem Lied, das dem Abend seinen Namen gegeben hat: "Es zog manch Lied ins Herz mir ein" von Anton Dvorak. Sofort wurde es still im Saal und die Gäste stellten sich auf einen musikalisch ansprechenden Abend ein. Ebenfalls von Dvorak war das Lied "Birke am grünen Bergeshang", schwungvoll vorgetragen. Dabei glaubte man die Vögelein singen zu hören und die Tristesse der dunklen Jahreszeit war verschwunden. Im Lied "O wunderbares tiefes Schweigen", auch als Morgengebet bekannt, von F. Mendelsohn Bartoldy überzeugte derChor ebenso. Sanft in den Tönen, um die Wolke nicht zu wecken, lauschten die Zuhörer dem Chorsatz "Die goldene Wolke schlief" von Peter Tschaikowsky. Bewunderung und Liebe brachte die Sangesschar dem "Abendstern" nach R. Schumann entgegen.
Mit dem Lied "Wie ein stolzer Adler" von Ludwig Spor stellte sich der Männerchor "Liederkranz 1856 Burgkunstadt" dem Publikum vor und brachte die Freude zum Ausdruck, die aus diesem Lied hervorgeht. In "Die Abendglocken rufen" von Franz Abt hörte man die Glocken förmlich zur Ruhe läuten, wobei sich der Himmel mit Sternen und dem Mond schmückt. Die ewig liebende Heimat besangen die Männer in "Rauschen die Quellen im Talesgrund" von Max Steger.
Vorsitzender Neumann bereitete die Gäste auf einige klassische Volkslieder im zweiten Teil vor. "Ohne Volkslieder wäre die Musiklandschaft ärmer", unterstrich er. "Das kannst du doch mitsingen", hörte man eine Besucherin zu ihrer Nachbarin sagen, als das "Heideröslein" erklang. Bei "Kein schöner Land" von Zuccalmaglio und in der Volksweise "Horch was kommt von draußen rein" schritt Chorleiter Reimann dem Chor förmlich voran. Nahtlos ging seine Klavierimprovisation in das schottische "Amazing Grace" über, gesungen von Claudia Weid und vom Chor begleitet.
Noch einmal betrat der Männerverein Burgkunstadt die Bühne und sang "Auf Dirndl" von Franz Bibel. Lustig ging es weiter mit dem Lied "Der Spielmann ist da" von Rudolf Heyne. Mit dem "Abendfrieden" von Rudolf Desch verabschiedete sich der Männerchor.
Schwungvoll beendete nun der "Liederkranz Redwitz" den musikalischen Abend mit "Mein kleiner grüner Kaktus" von Hans Herda. Ebenso gekonnt erklang "Ich wollt ich wär ein Huhn" von F. Beckmann, bevor die Sängerinnen und Sänger mit einem bunten Strauß von Melodien zum Verlieben einen herz öffnenden Schlussakkord setzten. Thomas Micheel

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