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Etzelskirchen

Von Etzelskirchen nach Gößweinstein

Etzelskirchen — Wallfahren nach Gößweinstein zur Basilika der Allerheiligsten Dreifaltigkeit ist in der Pfarrei St. Jakobus Etzelskirchen seit dem Dreißigjährigen Krieg Tradition. ...
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Nach einer Übernachtung legten die Wallfahrer im Morgengrauen die letzten Kilometer zurück. Foto: Jürgen Ganzmann
Nach einer Übernachtung legten die Wallfahrer im Morgengrauen die letzten Kilometer zurück. Foto: Jürgen Ganzmann
Etzelskirchen — Wallfahren nach Gößweinstein zur Basilika der Allerheiligsten Dreifaltigkeit ist in der Pfarrei St. Jakobus Etzelskirchen seit dem Dreißigjährigen Krieg Tradition. 25 Fußwallfahrer machten sich heuer auf den Weg zur Wallfahrtskirche. Georg Ganzmann, Organisator der Fußwallfahrt, und seine Wallfahrer wurden bereits um 6 Uhr von Pfarrer Stefan Pröckl mit seinem Segen auf den Weg geschickt.
Bei kühlem, trockenem Wetter startete die Wallfahrt auf die 60 Kilometer lange Strecke. Im Pfarrzentrum Hallerndorf wurde das erste Mal eine Rast eingelegt. Mit Gottes Segen ging es dann weiter bis nach Weigelshofen zur Familie Nagengast, die seit Jahren die Wallfahrer zur Mittagszeit aufnimmt. Nach der Mittagsrast kommt mit dem Aufstieg zum Feuerstein die erste große Herausforderung für die Gläubigen.

Blaskapelle macht Eindruck

Wieder unten im Tal in Ebermannstadt führte der Weg die Pilger den steilen Anstieg hoch zum Kreuzberg und von dort durch Moggast mit einem heftigen Regenschauer im Gepäck nach Leutzdorf.
Am nächsten Morgen um 7 Uhr wurden die letzten paar Kilometer bis nach Gößweinstein, wo man sich um 7.30 Uhr mit den Buswallfahrern traf, zurückgelegt. Mit Begleitung der Blaskapelle Etzelskirchen ging die große Wallfahrergruppe aus Etzelskirchen die letzten paar Meter hoch zur Basilika, wo der feierliche Einzug erfolgte. Um 8 Uhr wurde das feierliche Wallfahrtsamt zelebrierte. Um 10 Uhr wurden die 14 Stationen des Kreuzwegs, der hinter der Marienkirche den Berg hoch geht, gebetet. Wie immer begleitet von vielen fremden Wallfahrern, da die Etzelskirchner Pilger mit der musikalischen Begleitung durch ihre Blaskapelle unter Leitung von Roland Kratz einen sehr feierlichen Rahmen bieten.
Nach der Mittagspause wurde noch für die Pfarrei und ihre Menschen vor der Lourdes-Grotte zur Mutter Gottes gebetet und es wurden Marienlieder gesungen. Nach dem feierlichen Auszug aus der Basilika am Nachmittag ging es zurück nach Etzelskirchen. Bei ihrer Rückkehr wurden die Pilger vom vollen Geläut der Kirchenglocken empfangen. Von Pfarrer Stefan Pröckl und den Ministranten wurden die Wallfahrer eingeholt und zur Pfarrkirche geleitet, wo sie mit dem Schlusssegen ihre Wallfahrt zum Abschluss brachten.
Jürgen Ganzmann

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