Bamberg

Vom Domplatz zur Mittelstraße

Gertrud Glössner-Möschk S chon mal das Bamberg-Monopoly gespielt? Zugegeben: Ich nicht. Kürzlich ist es mir vor einer Buchhandlung "über den Weg gelaufen". ...
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Das Bamberg-Monopoly  Foto: gg
Das Bamberg-Monopoly Foto: gg
Gertrud Glössner-Möschk

S chon mal das Bamberg-Monopoly gespielt? Zugegeben: Ich nicht. Kürzlich ist es mir vor einer Buchhandlung "über den Weg gelaufen". Angesichts der Immobilien- und Mietpreise, die in Bamberg seit langem für Aufregung sorgen, macht das Spiel natürlich neugierig: Wie haben die Macher der Bamberg-Edition, die schon etliche Jahre auf dem Markt ist, die Straßen unserer Stadt bewertet? Antwort: merkwürdig. Die teuerste Adresse ist der Domplatz, wo (kaum) jemand wohnt und an dem (wahrscheinlich) so schnell auch kein Gebäude veräußert wird: Fragen Sie den Erzbischof oder den Freistaat Bayern!
Auch die billigste Adresse im Bamberg-Monopoly liegt in den Grenzen des Welterbes und ist nicht etwa ein Brunzgäßchen, sondern eine durchaus begehrte Wohnlage: die Mittelstraße. Abgebildet ist das schmucke Gärtner- und Häckermuseum. Dazwischen liegt die Mittelklasse mit Oberer Königstraße, Grünem Markt, Fischerei, Oberer Brücke, Zinkenwörth, Schillerplatz, Concordiastraße, dem Unteren Kaulberg, Dominikanerstraße und Maximiliansplatz (in dieser Reihenfolge). Gelungen oder nicht? Kann jeder selbst entscheiden.
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