Bamberg

Vier von fünf oberfränkischen Meistertiteln gehen an die TSG 2005 Bamberg

In Helmbrechts ermittelten die Florett- und Degenfechter die oberfränkischen Meister. Bei den Florett-Jungen der B-Jugend (Jahrgänge 2002/2003) war die Teil...
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Max Bauer (l.) gegen Alexander Vogel (TV Helmbrechts) im Finalgefecht des Oberfranken-Cups Foto: privat
Max Bauer (l.) gegen Alexander Vogel (TV Helmbrechts) im Finalgefecht des Oberfranken-Cups Foto: privat
In Helmbrechts ermittelten die Florett- und Degenfechter die oberfränkischen Meister. Bei den Florett-Jungen der B-Jugend (Jahrgänge 2002/2003) war die Teilnahme mit nur drei Fechtern unerfreulich gering. Nichtsdestotrotz erkämpfte sich der Bamberger Raphael Schürger in einem spannenden Finalgefecht den Sieg, sein Vereinskamerad Mathis Hupfer wurde Dritter. Für die beiden Nachwuchsfechter war es das erste Turnier, und beide präsentierten sich von ihrer besten Seite.
Bei den Degen-Junioren (Jahrgänge 1998 bis 1996) trat Fabian Mühlebach als einziger TSGler an, da in Bamberg traditionell fast nur Florett gefochten wird. Er behauptete sich aber sehr gut im Feld der sechs Starter und wurde mit drei Siegen schließlich Zweiter.
Im Florett brachten die beiden Bamberger Turnierfechter Patrick Harman und Max Bauer ihre Turniererfahrung voll zur Geltung. Sie gewannen alle Gefechte bis zu ihrem Aufeinandertreffen, in dem sich in einem spannenden, ausgewogenen Gefecht Bauer knapp mit 5:4 durchsetzte. Damit hatte er sich den oberfränkischen Meistertitel gesichert. Harman wurde Zweiter, und Fabian Mühlebach erreichte - nicht ganz so erfolgreich wie in seiner Paradewaffe Degen - den sechsten Platz von acht.
Im Anschluss fand der Mannschaftswettbewerb der Florettjunioren statt, bei dem Bauer, Harman und Mühlebach nichts anbrennen ließen und souverän mit klarem Vorsprung während des gesamten Gefechts mit 45:20 gegen Helmbrechts siegten.
Das Mannschaftsfinale der Erwachsenen verlief ähnlich, nur mit anderer Besetzung. Diesmal waren es Max Bauer, Christoph LoIacono und Frederik Ullein, die während des gesamten Gefechts ihre Gegner - die Helmbrechtser Aktivenmannschaft - im Griff hatten und mit 45:33 oberfränkischer Meister wurden. Somit haben die TSG-Fechter vier von fünf zu vergebenden Meistertiteln nach Bamberg geholt und damit ihre Vormachtstellung im Fechtbezirk Oberfranken bestätigt.
Nach dem offiziellen Teil der Meisterschaft fand noch das Finalgefecht des Oberfranken-Cups - auch diesmal wieder gegen die Fechter aus Helmbrechts - statt. Beim Oberfranken-Cup begegnen sich über die gesamte Saison verteilt die verschiedenen Vereine Oberfrankens jeweils mit einer Mannschaft und kämpfen im K.o.-Modus um den Einzug ins Finale, wobei die die Gesamtanzahl der Siege in den neun Einzelgefechten über den Erfolg entscheidet.
Wie in den vergangenen zwei Jahren gewann die TSG-Mannschaft, bestehend aus Bauer, Harman und Ullein, den Oberfranken-Cup (bzw. -Silberteller). ph



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