Bad Staffelstein

Viele Menschen kamen zum Bummeln

von unserer Mitarbeiterin  Teresa Hirschberg Bad Staffelstein — Der verkaufsoffene Sonntag zog viele Besucher zum Bummeln in die Stadt. Pünktlich zum ersten Adventssonntag bot der ...
Artikel drucken Artikel einbetten
In der Bahnhofstraße gab es am verkaufsoffenen Marktsonntag viel zu sehen und zu kaufen. Foto: Teresa Hirschberg
In der Bahnhofstraße gab es am verkaufsoffenen Marktsonntag viel zu sehen und zu kaufen. Foto: Teresa Hirschberg
von unserer Mitarbeiterin 
Teresa Hirschberg

Bad Staffelstein — Der verkaufsoffene Sonntag zog viele Besucher zum Bummeln in die Stadt. Pünktlich zum ersten Adventssonntag bot der Marktverkauf in der Fußgängerzone und vor dem historischen Rathaus Geschenkideen für alle frühentschlossenen Weihnachtseinkäufer. Neben Dekoartikeln, Wachstüchern, Spielwaren und Gewürzmischungen sorgten das Stadtcafé sowie ansässige Bäckereien und Metzgereien mit ihren Ständen für das leibliche Wohl der Besucher. Eine besonders liebevoll gestaltete Variante präsentierte die Kindertagesstätte Schönbrunn, deren Elternbeiratsmitglieder Plätzchen, Apfelmus, Backmischungen und Weihnachtsdekoration vorbereitet hatten.
Den frostigen Temperaturen war es wohl geschuldet, dass sich die Fußgängerzone im Laufe des Vormittags nur langsam füllte, doch am Nachmittag kamen mehr Leute. Einige Besucher schätzten das Novemberwetter beim Verlassen des Hauses falsch ein und mussten sich an den Ständen mit Schals und Mützen eindecken, andere besorgten noch kurzfristig Adventskränze.
Parallel zum verkaufsoffenen Sonntag veranstaltete Gerda Brunner im Pfarrsaal eine kleine Weihnachtsausstellung zum Thema "Kirche und Brauch". Die 87-Jährige stammt aus Schlesien, leitete das Heimatmuseum in Seßlach und war später für die Hanns-Seidel-Stiftung tätig. Seit gut 25 Jahren organisiert sie Ausstellungen zu verschiedenen Kirchenfesten, um das religiöse Brauchtum zu bewahren.
Wer übrigens beim Marktsonntag Christbaumschmuck erworben hat, pflegt einen relativ jungen Brauch: Das Aufstellen eines Baumes in privaten Wohnungen ist in Oberfranken nämlich erst seit den 1930er Jahren üblich.
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren