Poxdorf

Viel Geld fließt derzeit in Renovierung der Poxdorfer Schule

Poxdorf — Die Renovierung und Verschönerung der Schule ist für die Gemeinde Poxdorf ein wichtiges Projekt, in das sie derzeit viel Geld investiert, wie in d...
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Die Bauarbeiten an der Poxdorfer Schule laufen.  Foto: Dagmar Niemann
Die Bauarbeiten an der Poxdorfer Schule laufen. Foto: Dagmar Niemann
Poxdorf — Die Renovierung und Verschönerung der Schule ist für die Gemeinde Poxdorf ein wichtiges Projekt, in das sie derzeit viel Geld investiert, wie in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates deutlich wurde. Der Bericht über die örtliche Prüfung der letzten Jahresrechnungen und die Haushaltsvorberatungen bereiteten die demnächst fällige Verabschiedung des Haushaltes vor. Zudem wurden der Feuerwehrkommandant und sein Stellvertreter im Amt bestätigt.
Zeitlich gut abgestimmt wurden in der Schule während der Osterferien die von Architekt Norbert Siewertsen (Baiersdorf) koordinierten Umbauarbeiten durchgeführt: Die Glasbausteine in den Wänden der Aula verschwanden; die Decken im unteren Flur und in den Treppenhäusern wurden energetisch saniert; fast alle Fenster wie auch die Eingangstüren wurden erneuert.
Bei einer erst jüngst erfolgten Begehung entschied man sich nachträglich, sowohl für die Haupteingangstür wie auch für die Verbindungstür zur Turnhalle und die Ausgangstür Nord der Turnhalle Türen mit elektronischer Verschlusssteuerung und verschiedenen Panikfunktionen (Schutz vor unberechtigtem Zutritt von außen bei dauernder Öffnungsmöglichkeit von innen) einbauen zu lassen. Die Mehrkosten von circa 3200 Euro musste der Gemeinderat eigens bewilligen, was einstimmig geschah.


Neue Fenster und Türen

Der wegen der energetischen Sanierung notwendige Austausch der Fenster und Türen wird 330 000 Euro kosten. Davon sind 290 000 Euro zuwendungsfähig und im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms KIP mit bis zu 90 Prozent (circa 260 000 Euro) förderwürdig. Die Brandschutzarbeiten werden sich auf circa 280 000 Euro belaufen, wovon 272 000 Euro zuwendungsfähig sind, was bedeutet, dass mit Fördergeldern in Höhe von 75 Prozent dieser Summe (circa 200 000 Euro) gerechnet werden kann. Die noch ausstehenden Renovierungsarbeiten, zum Beispiel der Außenanstrich und die Pflasterung von Gehwegflächen, sollen in den Pfingstferien erledigt werden.


Gegen Schimmel mehr geheizt

Der örtliche Rechnungsprüfungsausschuss, bestehend aus den Gemeinderäten Norbert Backer (CSU), Rudolf Siebenhaar (FW) und Felix Zwiener (JB), hatte im März die Jahresrechnungen der Gemeinde für die Jahre 2014 bis 2016 überprüft. Die festgestellten Mängel, die vor allem in das Jahr 2014 fallen, wurden behoben; Besonderheiten, wie zum Beispiel auffallend hoher Wartungs- und Energiebedarf für die Heizung in der Schule oder die hohen Heizkosten für das Poxdorfer Rathaus, wurden hinterfragt und aufgeklärt. So musste etwa die Elektroheizung im Rathaus im Winter durchgehend in Betrieb bleiben, um den bereits aufgetretenen Schimmelbefall zu bekämpfen. Die Kassenbestände der drei Jahre einschließlich des jeweiligen Schuldenstandes wurden kontrolliert und für korrekt befunden. Der Rechnungsprüfungsausschuss empfahl dem Gemeinderat, die Jahresrechnungen zu genehmigen und der Kassenverwaltung die Entlastung zu erteilen. Das geschah einstimmig.

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