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Frohnlach
Fussball-Bayernliga Nord 

VfL muss in Sand auf Kunstrasen

Die Frohnlacher haben mit mindestens einem Unentschieden den Relegationsplatz im Visier. Die "rote Laterne" soll vor der Winterpause noch nach Haibach.
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Im letzten Moment grätscht der Amberger Kevin Kühnlein (weißes Trikot) dem Frohnlacher Mittelfeldspieler Rene Knie dem Ball vom Fuß. In Sand will Knie sein Team zum Sieg führen. Foto: Heinrich Weiß
Im letzten Moment grätscht der Amberger Kevin Kühnlein (weißes Trikot) dem Frohnlacher Mittelfeldspieler Rene Knie dem Ball vom Fuß. In Sand will Knie sein Team zum Sieg führen. Foto: Heinrich Weiß
"Es wäre natürlich überragend, wenn wir im voraussichtlich letzten Pflichtspiel des Jahres doch noch die rote Laterne abgeben könnten", brennt VfL-Cheftrainer Oliver Müller nach zwei Wochen Zwangspause förmlich auf den heutigen Bayernliga-Vergleich mit dem FC Sand (8./31 Punkte). Allerdings wird seine Schützlinge dabei ab 14 Uhr in der Heimspielstätte der Unterfranken ein ungewohnter Untergrund erwarten.
"Die Tatsache, dass wir höchstwahrscheinlich auf Kunstrasen spielen, ist für uns garantiert kein Vorteil", ließ der erfahrene Übungsleiter seine Kicker jedoch aber bereits im donnerstäglichen Abschlusstraining den Ernstfall proben. In Coburg hatten Kapitän Christopher Autsch und Kollegen so zumindest kurz die Gelegenheit, sich auf den entsprechend synthetischen Belag einzustellen, über den inzwischen auch die "Korbmacher" verfügen.
"In der Regel agieren die Sander zudem äußerst kompakt", weiß Müller obendrein, wie schwer die Mannen von Coach Uwe Ernst insbesondere auf eigenem Geläuf zu bezwingen sind. In der Heimtabelle belegen die Kicker aus dem Seestadion auf diese Weise nämlich sogar Rang zwei.
Einzig der Gesamtspitzenreiter aus Neumarkt rangiert in dieser Statistik vor den Unterfranken. In elf Partien errang man so beachtliche 25 Zähler. Allein der Würzburger FV und der SC Eltersdorf konnten daher bislang die betreffende Festung erobern, was darüber hinaus zwar auch der Drittliga-Reserve der Würzburger Kickers gelang, die die Punkte jedoch anschließend am grünen Tisch verlor.
Einen Zähler entführte ansonsten lediglich die SpVgg SV Weiden vom Main, die den VfL übrigens erst am Ostermontag 2017 empfängt, nachdem das wechselhafte Novemberwetter zu Beginn diesen Monats eine derartige Verschiebung notwendig gemacht hatte.


Wiedersehen mit Ex-Kameraden

Ähnlich gestaltete sich zuletzt die Situation in Frohnlach, so dass das oberfränkische Duell mit der DJK Don Bosco Bamberg nicht stattfand. "Uns fehlt aktuell etwas die Wettkampfpraxis", kam die Unterbrechung aus "blau-weißer" Sicht nach fünf Punkten aus vier Partien doch nicht nur für Müller absolut ungelegen. Noch nicht richtig in Tritt kam bisher Tevin McCullough im Dress des FC Sand aus Verletzungsgründen. Trotzdem gilt es ihn und vor allem auch den achtfachen Saisontorschützen Sebastian Wagner, der den Wechsel von Frohnlach nach Sand vor dieser Runde gleichermaßen vollzog, gut zu bewachen.
Aufgrund einer kürzlichen Nasenoperation wird Lukas Scheler dieses Aufeinandertreffen ebenso versäumen, wie die Langzeitverletzten Christian Beetz, Jonas Krüger und Tobias Kühn sowie die durch Beruf oder Studium verhinderten Stefano Göhring, Domenic Lauerbach und Lukas Pflaum.
"Unser Ziel ist mindestens ein Remis", träumt Müller nichtsdestotrotz weiterhin davon, die folgende Winterpause auf einem Relegationsplatz zu erleben, was in Anbetracht der angespannten Personalsituation und der außergewöhnlichen Rahmenbedingungen zwar schwierig zu erreichen, aber mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zum Jahresabschluss keinesfalls unmöglich sein dürfte.

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