Frohnlach

VfL mit Derbysieg sicher

Fussball-Bayernliga Nord  Christian Brandt kommt mit der SpVgg Bayern Hof zurück ins Willi-Schillig-Stadion und ist durchaus in der Favoritenrolle.
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Christian Brandt (rechts) kehrt heute zu seinen letztjährigen Mannschaftskollegen vom VfL Frohnlach zurück. Frohnlachs "Knipser" Tevin McCullough (links) hofft im Oberfrankenderby gegen Hof nach längerer Torflaute heute auf sein 13. Saisontor. Foto: Archiv/Heinrich Weiß
Christian Brandt (rechts) kehrt heute zu seinen letztjährigen Mannschaftskollegen vom VfL Frohnlach zurück. Frohnlachs "Knipser" Tevin McCullough (links) hofft im Oberfrankenderby gegen Hof nach längerer Torflaute heute auf sein 13. Saisontor. Foto: Archiv/Heinrich Weiß
Frohnlach — "Wenn jeder einzelne Spieler sich dem Erfolg des Teams unterordnet und an sein absolutes Leistungslimit kommt, dann schaffen wir das auch als Mannschaft, was es für jeden Kontrahenten dieser Liga schwer macht uns zu schlagen", zeigt sich VfL-Cheftrainer Stefan Braungardt vor dem prestigeträchtigen Vergleich mit den Bayern aus Hof durchaus selbstbewusst.
Dieses Vertrauen in die eigene Stärke zieht der 46-Jährige insbesondere auch aus dem letztwöchigen Auftritt seiner Schützlinge, als Kapitän Tayfun Özdemir und Co. den ambitionierten "Grabfeld-Galliern" aus Großbardorf auswärts ein 1:1-Remis abtrotzten. "Falls es uns gelingt, an die Leistung vom vergangenen Samstag anzuknüpfen, wir erneut taktisch diszipliniert agieren und wir immer wieder schnell in die Ordnung kommen, brauchen wir unser Licht gegen die traditionsreichen Saalestädter ebenfalls keineswegs unter den Scheffel stellen", appelliert der A-Lizenzinhaber eindringlich an seine Kicker.
In diesem Zusammenhang hat Braungardt aber auch erfreut festgestellt, dass seine Truppe inzwischen wieder Mental soweit ist, dass sie Rückschläge in Form von Gegentoren wegstecken kann. Die Führung der Unterfranken glich Özdemir doch vor Wochenfrist postwendend nach sieben Zeigerumdrehungen aus. "Selbstverständlich wissen wir, dass den Großbardorfern momentan etwas die spielerische Leichtigkeit fehlt, weshalb wir den betreffenden Punktgewinn schon genau einordnen können", hält der Coburger alles in allem aber wenig davon, sich allzu sehr mit der Konkurrenz zu beschäftigen.
"Wir sollten in erster Linie auf uns schauen", hält Braungardt gleichermaßen nichts von eventuellen Rechenspielen: "Wenn wir im Derby punkten, wäre es super und wenn wir gar einen Dreier landen, wäre es natürlich überragend". In diesem Zusammenhang ist dem erfahrenen Übungsleiter jedoch ebenfalls klar, dass eine Niederlage oder ein Unentschieden der Ansbacher in Haibach vorausgesetzt, ein Heimsieg bereits den so ersehnten direkten Klassenerhalt bedeuten würde.
Dies sollte doch also für alle Blauweißen in jedem Fall Motivation genug sein, sowohl auf dem Platz, als auch auf den Rängen noch einmal für mindestens 90 Minuten alles zu geben. Einzig auszufallen drohen so indes aktuell der etatmäßige VfL-Spielführer Sinan Bulat, der auf Grund anhaltender Schulterprobleme zuletzt nicht trainieren konnte sowie Defensiv-Spezialist Alexander Eckert, der im Grabfeld frühzeitig ausgewechselt werden musste und dessen Muskelzerrung einen Einsatz im Duell mit dem oberfränkischen Rivalen aus Hof fraglich macht.
Letztlich ist im Lager der Hausherren aber trotzdem alles angerichtet, um bei der Rückkehr des langjährigen Frohnlacher Mittelfeldmotors, Christian Brandt, drei Runden vor Schluss mit einem Derbysieg oder zumindest einem einfachen Punktgewinn vor heimischer Kulisse einem weiteren Verbleib in der zweithöchsten Amateurklasse des Freistaates einen großen Schritt näher zu kommen. mb
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