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Heßdorf

Verwaltungsgemeinschaft Heßdorf legt Personalstandszahlen offen

Großenseebach — Da sich die Personaldiskussion der VG Heßdorf auch auf die beiden Gemeinden auswirke, nahm Bürgermeister Bernhard Seeberger (FW) im Gemeinderat dazu ausführlich Ste...
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Großenseebach — Da sich die Personaldiskussion der VG Heßdorf auch auf die beiden Gemeinden auswirke, nahm Bürgermeister Bernhard Seeberger (FW) im Gemeinderat dazu ausführlich Stellung. Zum Personalwechsel bei der VG-Heßdorf betonte Seeberger, dass eine klare Trennung des Personals zwischen Verwaltungsgemeinschaft und den beiden Gemeinden bestehe.
Nachdem die Kündigung des Kämmerers der Verwaltungsgemeinschaft Heßdorf und der verwalteten Zweckverbände öffentlich bekannt geworden war, informierte Seeberger über den Personalstand und die Personalbewegungen. Seeberger wies die Aussage zurück, dass zehn VG-Mitarbeiter in den letzten drei Jahren die VG verlassen hätten. Damit sei der Eindruck erweckt worden, dass in diesem Zeitraum zehn Kündigungen erfolgt seien. Seeberger ließ vom Personalamt die Zahlen der letzten sieben Jahre auswerten, wobei die aktuelle Kündigung von Klemens Schacher nicht berücksichtigt worden sei. Derzeit habe die VG Heßdorf 18 Beschäftigte, davon eine Mitarbeiterin in Elternzeit, einen Beamter in Abordnung und eine Auszubildende. Von ihnen sind zwölf länger als fünf Jahre hier tätig, sieben länger als zehn Jahre. "Diese Beschäftigungsdauer deutet nicht unbedingt auf interne Unzufriedenheiten hin", sagte Seeberger.
Zwischen 2012 und 2014 endeten sechs Beschäftigungsverhältnisse bzw. Dienstverhältnisse, "davon drei durch arbeitnehmerseitige Kündigung". Drei weitere Beschäftigungen endeten durch Ruhestand und Befristung.
Im Zeitraum von 2008 bis 2011 endeten drei Beschäftigungsverhältnisse, ein Arbeitnehmer ging in den Rihestand, zwei kündigten.. In den letzten sieben Jahren kam es zu fünf Kündigungen und lediglich in einem Fall wurde ein langjähriges Beschäftigungsverhältnis beendet. Die übrigen Kündigungen betrafen allesamt Beschäftigungsverhältnisse von weniger als einem Jahr Dauer.
"Von einer massiven Abwanderung von Kompetenz und Wissen um die örtlichen Gegebenheiten kann also nicht unbedingt die Rede sein, so bedauerlich auch jeder Fortgang im Einzelfall sein mag", erklärte Seeberger.
Die Kündigung des Kämmerers werde "natürlich bedauert", auch wenn "die Form ihrer Kommunikation als unglücklich und auch absprachewidrig empfunden wird". Die VG ist bemüht, bald adäquaten Ersatz zu finden. sae

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