Kronach

Verstoß kann die Prämie kosten

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kulmbach macht darauf aufmerksam, dass Landwirte, die über den sogenannten Mehrfachantrag die Förde...
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Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kulmbach macht darauf aufmerksam, dass Landwirte, die über den sogenannten Mehrfachantrag die Förderung "Stickstoffbindende Pflanzen als Ökologische Vorrangfläche" beantragt haben, den Erntezeitpunkt beachten müssen.
Bei großkörnigen Leguminosen wie zum Beispiel Erbsen, Ackerbohnen, Sojabohnen, Lupinen und Linsen muss bei einer Ernte vor dem 15. August spätestens drei Tage vorher eine Meldung beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vorliegen. Außerdem sei der Nachbau einer Winterkultur bzw. Winterzwischenfrucht erforderlich.
Bei kleinkörnigen Leguminosen wie Klee, Luzerne und so weiter muss ein Umbruch der Fläche vor dem 31. August dem Landwirtschaftsamt mitgeteilt werden.
"Ein Verstoß gegen diese Vorgaben kann dazu führen, dass die ,Ökologischen Vorrangflächen' aberkannt werden und die sogenannte Greening-Prämie gekürzt wird", betont Günter Heinlein vom Landwirtschaftsamt. red

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