Coburg

Verfolger kamen über ein Remis nicht hinaus

Fussball-Kreisliga Coburg  Pfarrweisach bei den Locals im Glück. Der TSV Sonnefeld wachte nach dem 3:3 gegen Einberg wieder auf.
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Die Spvg Eicha musste sich im Kellerduell der Kreisliga mit einem 2:2 gegen den TSV Oberlauter begnügen - beide Teams bleiben in der Gefahrenzone. Fotos: Timo Geldner
Die Spvg Eicha musste sich im Kellerduell der Kreisliga mit einem 2:2 gegen den TSV Oberlauter begnügen - beide Teams bleiben in der Gefahrenzone. Fotos: Timo Geldner
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Coburg — Der erste Rückrundenspieltag hatte vieles zu bieten. Spannung war auf vielen Plätzen angesagt. An der Spitze blieb der TSV Pfarrweisach mit dem 4:3-Sieg bei den Locals vor dem TSV Sonnefeld (6:3 gegen Einberg). Boden verloren Sylvia Ebersdorf (3:3 in Schwabthal) und der TSV Staffelstein (3:3 im Verfolgerduell in Ketschendorf).
Der Gewinner im Abstiegskampf heißt FC Schwürbitz, der in Großgarnstadt (dort ist er gegen Scherneck in der Relegation aufgestiegen) mit 1:0 nach einem Elfmeter gewann.


Lother hielt alles

SV Großgarnstadt - FC Schwürbitz 0:1 (0:1): Die Gäste hatten den besseren Start und A. Kremer in der 9. Minute Pech, als sein Schuss am Pfosten landete. Nun wachten die SVler auf, und A. Carl und St. Rübenach scheiterten (11. und 16.) knapp. In der Folge konnte sich der gute Gästekeeper Lother mehrmals auszeichnen und hielt seine Mannschaft im Spiel. Als in der 39. Minute ein Gästespieler im Strafraum zu Fall kam, zeigte der SR auf den Elfmeterpunkt, und A. Kremer verwandelte sicher zur 0:1-Führung. In der zweiten Hälfte das gleiche Bild: Der SVG stürmte, und die Gäste verteidigten vielbeinig . So hatte der agile A. Carl mehrmals die Chance zum Ausgleich, traf aber das Tor nicht oder fand im Gäste-TW Lother seinen Meister. Die kampfstarken Gäste blieben zwar durch Konter gefährlich, trafen das Tor aber auch nicht mehr, und so blieb es bis zum Schluss beim letztendlich glücklichen Gästesieg. - Zuschauer:140. - SR: Dietrich Lauenstein). mac


Sonnefeld wieder aufgewacht

TSV Sonnefeld - VfB Einberg 6:3 (3:1): In einem sehr guten Kreisligaspiel landete der TSV Sonnefeld einen verdienten Sieg. Am Beginn schien alles auf einen klaren Erfolg hinauszulaufen, denn bis zur Pause führte der Gastgeber mit 3:1. Doch dann kam der VfB auf und stellte das Ergebnis auf 3:3. Nur dem guten Schlussmann Jauch war es zu verdanken, dass der TSV Sonnefeld nicht noch in Rückstand geriet. Rechtzeitig fand er aber wieder seine Linie, und in der 80. Minute wendete Yesilyurt mit seinem dritten Treffer wieder das Blatt. Spielertrainer Bastian Renk war es vorbehalten, noch zwei weitere Treffer zum Endstand nachzulegen. - SR: Reiner Rauh. - Zuschauer: 140. Tore: 1:0 C. Daumann (12.); 1:1 K. Skiba (22.); 2:1 und 3:1 Yesilyurt (25. und 35.); 3:2 R. Friedrich (47.); 3:3 To. Ambrassat (74.); 4:3 Yesilyurt (80.); 5:3 und 6:3 Renk (87. und 90.). dr


Tore-Festival

TSG Niederfüllbach - Spvg Ahorn 4:4 (2:2): Zahlreiche Höhepunkte bekamen 200 Zuschauer im Lokalderby Niederfüllbach gegen Ahorn zu sehen, in welchem zudem Tore fielen wie das Herbstlaub von den Bäumen. Die Zuschauer hatten kaum Platz genommen, konnte Pirsch nach einem feinen Zuspiel von C. Fischer bereits das 1:0 erzielen (2.). Nur wenige Minuten später hätte Kaufmann einer mit Torchancen nur so gespickten Partie eine frühzeitige Wendung geben können, scheiterte jedoch aus kurzer Distanz am stark parierenden Gäste-TW Warth (10.). Auf der Gegenseite hatten offensivstarke Gäste die frühe Antwort durch Sturmtank Knoch parat, der einen Einwurf zum 1:1 einnickte (19.). Einen feinen Alleingang krönte Rot-haug selbst und brachte die TSG wiederum mit einem Schuss aus spitzem Winkel mit 2:1 in Führung (38.). Unmittelbar mit dem Halbzeitpfiff war es erneut Knoch, der mit einem Freistoß, bei dem der von der Sonne geblendete TSG-TW Maier keine gute Figur abgab, die Führung egalisierte. Auch in Hälfte zwei überschlugen sich weiter die Ereignisse. Zunächst wurde der durchgebrochene Ruggaber von Stammberger im 16er gelegt. Der Gefoulte verwandelte den Foulelfmeter sicher (50.). Nur eine Minute später ereignete sich das gleiche Ereignis im gegnerischen Strafraum, als M. Schramm von den Beinen geholt wurde. Diesen Foulelfmeter netzte Pirsch zum 3:3-Ausgleich ein (51.). Nur fünf Minuten später durften die Gäste erstmals die Führung bejubeln, nachdem Stegner einen Freistoß von Ruggaber unter Mithilfe des TSG-TW in die Maschen zum 3:4 drückte (56.). Die Hausherren bewiesen Moral und konnten in der 62. Minute durch einen weiten Freistoß aus 30 Metern durch C. Fischer das 4:4 erzielen. Fortan hatten beide Teams die erneute Führung auf dem Fuß, doch scheiterten beide Offensivreihen an glänzend parierenden Torhütern. Zudem verschoss Ruggaber auf Gästeseite einen Foulelfmeter (80.). - Zuschauer: 200. - SR: Cengiz Gündüz (Mainleus). babü


Remis im Kellerduell

Spvg Eicha - TSV Oberlauter 2:2 (0:0): Häufige Ballverluste durch Fehlpässe prägten dass Spiel auf beiden Seiten. Oberlauter operierte stets mit langen Bällen in die Spitze, Eicha versuchte das spielerisch zu lösen, fand jedoch nicht zum Abschluss. Viel Fahrt nahm gleich die zweite Halbzeit auf, als den Hausherren ein Handelfmeter zugesprochen wurde, Griebel verwandelte sicher zum 1:0 (48.) Oberlauter nahm mehr am Spiel teil, doch die Flankenläufe oder Freistöße aus dem Halbfeld fanden keine Abnehmer. Gekonnt setzte sich der eingewechselte A. Dürr durch und bediente L. Rampel, der den Ball zum 2:0 (63.) nur noch über die Linie drücken musste. Ein Freistoß von Treubel trudelte zum 2:1 ins Tor und brachte somit die Gäste zurück ins Spiel (70.). Hitziger wurde das Spiel, als sich Rampel in wenigen Minuten die Gelb-Rote Karte abholte. In der 75. Minute hätte Siegel die Vorentscheidung für die Trächer erzielen können, doch Gästekeeper Schaal parierte. Oberlauter konnte in Überzahl das Spiel nicht für sich gestalten, kam jedoch in der 88. Minute zum Ausgleich. Eine verunglückte Flanke konnte Lingl von der Grundlinie zurück ins Spiel bringen. Allein stehend verwertete Appenrodt zum 2:2-Endstand. - SR: Marco Di Filippo (Walsdorf). - Zuschauer: 150. - Gelb-Rot: Rampel (75.) / -. - Tore: 1:0 Griebel (48., Handelfmeter), 2:0 Rampel (63.), 2:1 Treubel (70.), 2:2 Appenrodt (88.). stp


Natürlich Schneidawind

Coburg Locals - TSV Pfarrweisach 3:4 (0:3): Der Tabellenführer hat einfach das Glück auf seiner Seite. In einer spannenden Partie sorgte Spielertrainer Schneidawind mit seinem Treffer zum 4:3 in der Nachspielzeit für die Entscheidung. Die Gastgeber hielten, wie schon im ersten Saisonspiel, kräftig dagegen, hatten aber diesmal kein Glück und unterlagen unglücklich. Nach 45 Minuten sah aber alles nach einem klaren Sieg von Pfarrweisach aus, denn der Gast führte sicher mit 3:0. Alexander Sapov läutete aber mit seinem Treffer die Wende ein. Doch nach dem 3:3 war Schluss, und Schneidawind traf eben noch zum Sieg. - Tore: 0:1 Simon Cholewa (2.); 0:2 Johannes Cholewa (37.); 0:3 Florian Pecht (44.); 1:3 Alexander Sapov (47.); 2:3 Chris Tahiri (51.); 3:3 Carsten Wank (53.); 3:4 Daniel Schneidawind (90.+1). - SR: Alper Yürük (Kleintettau). - Zuschauer: 100. an


Freistöße taten Sylvia weh

Schwabthaler SV - SC Sylvia Ebersdorf 3:3 (0:2): Die Gäste aus Ebersdorf waren in der gesamten Spielzeit das spielbestimmende Team. Geschwächt wurde die Heimelf zudem nach 20 Minuten, als ein Heimakteur die Rote Karte sah. Es dauerte aber bis zur 35. Minute, ehe Scheller per Flachschuss das 0:1 gelang. Als er kurz vor der Pause alleine vor dem SSV-Keeper auftauchte, ließ er sich die Chance zum 0:2 nicht nehmen. In der 47. Minute bekam die Heimelf einen Freistoß, den Chris Schaller aus 30 Metern in rechte Toreck zum 1:2-Anschlusstreffer einschoss. Zwei Minuten später wieder einen Freistoß: Diesmal traf Schaller aus 35 Metern zum 2:2. Danach wurde die Heimabwehr wieder zurückgedrückt. Als das Leder nicht aus der Gefahrenzone gebracht wurde, schaltete Scheller am schnellsten und schoss zum 2:3 nach 55 Minuten ein. Bei Entlastungsangriffen bekam die Heimelf, diesmal 20 Meter vor dem Tor, einen weiteren Freistoß, den Schaller zum 3:3 einnetzte (75.). Kurz danach bekam auch ein Gästeakteur die Rote Karte des gut leitenden SR Fenkl. Bis zum Abpfiff konnte die Heimelf mit Glück und Geschick den Punktgewinn über die Zeit retten. - Zuschauer: 180. dil


Nullnummer

TBVfL Neustadt/Wildenheid - SV Heilgersdorf 0:0: Die erste Gelegenheit hatte TBVfL-Spielführer Turturro, indem er SVH-Keeper Marquardt mit einem Schuss aus spitzem Winkel prüfte. Infolge dessen kamen die Gäste besser in die Partie und erspielten sich auch gute Chancen, welche jedoch nicht zielstrebig genug genutzt wurden. Zehn Minuten vor der Pause zog die Heimelf nochmal an und kam durch T. Renner, Turturro, Horn und auch Duckstein zu Chancen, die aber alle vom unsicher wirkenden Torwart Marquardt abgefangen wurden oder verpufften. Die beste Gelegenheit des SV Heilgersdorf aber vergab Steiner nach einem Konter unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff. Der TBVfL kam besser aus der Kabine und erspielte sich wieder einige gute Chancen durch K. Müller, Turturro und Holland. Es wollte jedoch nicht das erlösende 1:0 fallen. Im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte kam der SVH wieder besser zurecht, und Heimkeeper Packert musste öfters gegen Steiner, Seifert & Co. eingreifen. Die Schlussphase war von vielen Fouls im Mittelfeld geprägt. Somit blieb es beim leistungsgerechten 0:0, das vor allem der Heimelf nicht wirklich hilft. nh


Gerechtes Remis am Kunstrasen

SV Ketschendorf - TSV Staffelstein 3:3 (2:2): Für Ketschendorf begann das Spiel auf dem Kunstrasen in der Wiesenstraße wie in der Vorwoche gegen Ebersdorf. Spielertrainer Schuberth brachte den SVK nicht unverdient in Führung (13.). Doch der TSV Staffelstein antwortete sofort. Ein Doppelschlag von Dietz und Wich in der 21. und 36. Minute drehte die Partie. Bei beiden Treffern machte die SVK-Abwehr nicht den besten Eindruck. Doch erneut Patrick Schuberth brachte sein Team noch vor der Halbzeit wieder auf 2:2 heran. Nach der Pause erwischte wieder Ketschendorf den besseren Start. Florian Wuttke brachte Ketschendorf mit einem starken Abschluss mit 3:2 in Front. Doch zum Sieg reichte es nicht, weil auch Lukas Wich seinen zweiten Treffer am Tag erzielte. Insgesamt dürften beide Teams aber mit der Punkteteilung zufrieden sein. - SR: Andreas Oppelt. mahe

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