Laden...
Kronach

Vereint im Kampf gegen die Krankheit

Gundelsdorf — Der gemeinnützige Verein "Gemeinsam gegen Krebs" dankte seinen ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz im Kampf gegen Krebs. Im Gasthaus "Zum Bischofshof" in Gundels...
Artikel drucken Artikel einbetten
Gundelsdorf — Der gemeinnützige Verein "Gemeinsam gegen Krebs" dankte seinen ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz im Kampf gegen Krebs. Im Gasthaus "Zum Bischofshof" in Gundelsdorf gab es dafür eine Dankfeier.
Der mittlerweile über 250 Mitglieder zählende Verein war 2003 im Hotel Flößerhof in Marktrodach von damals 40 Bürgern aus der Taufe gehoben worden, wie die Erste Vorsitzende, die Onkologin Dr. Martina Stauch, rückblickend erklärte. Die Ziele und Aufgaben haben sich seither nicht geändert, allerdings könne man stolz darauf sein, vieles erreicht und auf den Weg gebracht zu haben.
Vor allem viele Informationen über Krebsvorsorge und Prävention, aber auch bezüglich des Umgang mit der Krankheit seitens der Betroffenen und ihrer Angehörigen brachte der Verein unter die Menschen und sorgte so für eine Sensibilisierung gegenüber der Krankheit, weg vom Tabu. Der medizinische Fortschritt steht Stauch zufolge genauso im Blickpunkt wie zahlreiche alternative Therapien außerhalb der Schulmedizin.
Neben den vielen Vorträgen, Referaten und Patiententagen im Jahr, bildet der Run of Hope (Lauf der Hoffnung) alljährlich den Höhepunkt in der Vereinsarbeit. Gerade diese Veranstaltung, die jeweils einem Volksfest auf dem Landesgartenschaugelände gleichkommt, ist bezeichnete Stauch als sehr wertvoll für alle Menschen, "denn Krebs geht jeden an, angesichts der hohen Zahl an mit Krebs erkrankten Menschen".
Für den Verein geht es den Worten seiner Vorsitzenden zufolge darum, Patienten bereits vor, aber auch nach einer schweren Operation nicht allein zu lassen. Dies wolle man mit vielen Informationen und durch umfassende Aufklärung von Tumorpatienten erreichen. Weitere Maßnahmen sind demnach die Ausarbeitung und Durchführung von Ernährungs- und/oder Schmerztherapieprogrammen für Tumorpatienten, die Unterstützung von Krebsselbsthilfegruppen, die Schulung betroffener Patienten nebst deren Angehörigen, die Durchführung von strukturierten Beratungen und die Vertretung von Interessen der Patienten gegenüber Politik, Verbänden und Öffentlichkeit.
Für all dies sei ehrenamtliche Idealisten notwendig, die sich in den Dienst dieser guten Sache stellen, sagte Stauch an die fleißigen Helfer gerichtet, die das ganze Jahr über planen, organisieren und Veranstaltungen begleiten. Für ihr großes ehrenamtliches Engagement dankte sie besonders Wolfgang Beiergrößlein, Carol Jakob, Claudia Friedrich, Michaela Löffler, Birgit Götz, Birgit Schmitt, Axel Schipper, Günter Landgrafe und Horst Licht. eh

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren