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Kulmbach

Verein will die Bedeutung der Markgrafenkirchen ins Bewusstsein rücken

"Markgrafenkirchen erleben! Ein Projekt für die Region und mit der Region." Mit diesem Ziel wurde der Verein "Markgrafenkirchen e.V" aus der Taufe gehoben. ...
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Vorstand und Beirat des neu gegründeten Vereins "Markgrafenkirchen e.V." von links Dekan Thomas Guba, Landrat Hermann Hübner, Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner, Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Landrat Klaus Peter Söllner, Projektleiter Pfarrer Hans Peetz und Pfarrer Wolfgang Böhm Foto: W. Reißaus
Vorstand und Beirat des neu gegründeten Vereins "Markgrafenkirchen e.V." von links Dekan Thomas Guba, Landrat Hermann Hübner, Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner, Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Landrat Klaus Peter Söllner, Projektleiter Pfarrer Hans Peetz und Pfarrer Wolfgang Böhm Foto: W. Reißaus
"Markgrafenkirchen erleben! Ein Projekt für die Region und mit der Region." Mit diesem Ziel wurde der Verein "Markgrafenkirchen e.V" aus der Taufe gehoben. Die Gründungsveranstaltung ist am 9. Juli 2017, um 17 Uhr in Bindlach.
Dem Verein steht der frühere Bayreuther Dekan Hans Peetz vor, der auch für die Projektstelle "Markgrafenkirchen" verantwortlich ist. Sein Stellvertreter ist Dekan Thomas Guba vom neu gebildeten Dekanatsbezirk Bayreuth-Bad Berneck/ Region Nord, der auch Tourismusbeauftragter im Kirchenkreis ist. Pfarrer Wolfgang Böhm, Pfarrstelle für Fundraising im Kirchenkreis, wurde zum Schatzmeister gewählt und Reinhard Stelzer, Leiter des Ordnungsamts der Gemeinde Himmelkron, zum Schriftführer. Als Beiräte des neu gegründeten Vereins wurden Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Regionalbischöfin Dorothea Greiner, Landrat Klaus Peter Söllner und Bayreuths Landrat Hermann Hübner berufen.
Der Verein "Markgrafenkirchen e.V." stellt die Vernetzung auch zu den Kirchengemeinden, Dekanatsbezirken, Kommunen und öffentlichen Stellen dar. Der Verein soll auch die Plattform für Fundraising und Akquise von Finanzmitteln sein und Kontinuität gewährleisten.
Das Projekt "Markgrafenkirchen erleben" will die Markgrafenkirchen im Kirchenkreis Bayreuth erschließen. Wie Regionalbischöfin Greiner dazu feststellte, seien die Markgrafenkirchen ein unentdecktes, großartiges Kulturgut von europäischem Rang: "Sie für die Bevölkerung und für Touristen aus nah und fern zu erschließen, das heißt zu öffnen, zu sichern, mit attraktivem Material auszustatten, ihre Botschaft erlebnishaft zugänglich zu machen und in sie - über Gottesdienste hinaus - einzuladen, ist ein Ziel mit religiöser und kultureller, historischer und touristischer Dimension."
Der Schwerpunkt liegt auf den Markgrafenkirchen, die in großer Dichte in der Region Bayreuth und Kulmbach zu finden sind. Doch das Projekt dient darüber hinaus auch der Erschließung der Markgrafenkirchen im ganzen Kirchenkreis beziehungsweise Regierungsbezirk Bayreuth. Die Federführung beim Projekt hat der Kirchenkreis Bayreuth, geleitet durch Regionalbischöfin Greiner. Kooperationspartner sind die Fachabteilung des Landeskirchenamts für Kirchenbau und darin das Referat Kunst und Inventarisation sowie das Referat Gottesdienst, Verkündigung, Kirche und Tourismus; die betreffenden Dekanatsbezirke und Kirchengemeinden, die Regierung von Oberfranken, der Regierungsbezirk mit dem Bezirksheimatpfleger, die Denkmalbehörden, das Landesamt für Denkmalpflege, die Tourismusverbände und wissenschaftliche Lehrstühle. Seit März ist Pfarrer Hans Peetz für drei Jahre Inhaber der Projektstelle "Erschließung der Markgrafenkirchen".
Der neu gegründete Verein will dieses Projekt voranbringen. Feste Öffnungszeiten der Markgrafenkirchen gehören genauso dazu wie die 20 Kirchenführer, die in Zusammenarbeit mit dem Gottesdienst-Institut der Landeskirche ausgebildet wurden. Die Markgrafenkirchen sollen angebunden werden an bestehende Systeme von Wander-, Pilger- und Radwegen.
Es sind Buchveröffentlichungen geplant und im Weltkulturerbezentrum neben dem Markgräflichen Opernhaus sollen die Markgrafenkirchen als Teil des Kulturschaffens der Markgrafen präsentiert werden. Rei

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