Coburg

VSG Coburg/Grub: Nürnberger (30) geht - Schattenberg (19) kommt

Coburg — Das Personalkarussel der VSG Coburg/Grub dreht sich weiter auf Hochtouren: "Dauerbrenner" Hans-Peter Nürnberger wird den Volleyball-Erstligisten VSG Coburg/Grub ebenfalls ...
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Lukas Schattenberg
Lukas Schattenberg
Coburg — Das Personalkarussel der VSG Coburg/Grub dreht sich weiter auf Hochtouren: "Dauerbrenner" Hans-Peter Nürnberger wird den Volleyball-Erstligisten VSG Coburg/Grub ebenfalls verlassen. Dafür kommt Lukas Schattenberg neu dazu.
Der erst 19-Jährige wird die Position des Diagonalspieler in der nächsten Saison einnehmen. Schattenberg spielte in der Jugend des ehemaligen Bundesligisten Moerser SC, bei dem er 2013 als 17-Jähriger den Sprung ins Bundesligateam schaffte und gleich im ersten Jahr als Profi im DVV-Pokalfinale stand.

Erst beim Moerser SC, dann USA

Nach dem Rückzug des Moerser SC aus der 1. Bundesliga ging er in die USA, um dort am Missouri Valley College Sport und Biologie zu studieren und schlug in der US-amerikanischen College Liga auf.
Der 30-Jährige Nürnberger hatte sich bereits 2010 in der Regionalliga der VSG angeschlossen und schaffte den Aufstieg bis in die 1. Liga. In der letzten Saison kam er nach der Verletzung von Itamar Stein mehrmals auf der Diagonalposition zum Einsatz: "Mein Herz hängt natürlich an der VSG. Ich verbinde viele schöne Erinnerungen mit Coburg und der Kontakt wird sicherlich noch lange halten. Die Belastung durch Beruf, Training und Spiele unter der Woche ist in der 1. Bundesliga allerdings sehr hoch, so dass ich mich nun entschieden habe, in die 2. Bundesliga nach Eltmann zu wechseln."
Die VSG Coburg/Grub wünscht "Hansi" viel Erfolg beim unterfränkischen Zweitligisten, bei dem er mit seine ehemaligen Mannschaftkollegen Sven Kellermann, Johannes Engel, Nikola Poluga und Thiago José Welter die Schuhe schnüren wird. Bei einem öffentlichen Freundschaftsspiel dieser beiden Klubs soll es für diese Ex-Spieler ein Wiedersehen mit den Coburger Fans gegen.

Neun Fragen - neun Antworten

Lukas, warum hast du Dich für die VSG Coburg/Grub entschieden?
Lukas Schattenberg: Der VSG Coburg bietet jungen Spielern eine Chance sich zu entwickeln. Für mich war es wichtig, Leistungssport und akademische Laufbahn vereinen zu können, und dafür ist Coburg genau die richtige Option.

Was sind Deine Ziele?
Ich hoffe, dass ich meinen Platz in der Mannschaft schnell finde und ihr helfen kann. Die Liga ist meines Erachtens sehr stark in dieser Saison. Aber wir müssen uns nicht verstecken. Ich hoffe, wir können die großen Vereine das ein oder andere mal ärgern.
Wie kamst Du zum Volleyball?
Mein Vater Martin hat in der Grundschule eine Volleyball-AG angeboten. Seitdem kann ich mir ein Leben ohne Volleyball nicht vorstellen. Er war auch mein Jugendtrainer in der 4. Klasse, damals war ich elf Jahre.

Woher kennst du Deinen neuen Trainer Itamar Stein?
Aus unserer gemeinsamen Saison in Moers. Ich freue mich darauf unter ihm zu trainieren.

Was macht Volleyball als Mannschaftssportart so interessant?
Neben körperlicher Fitness sind auch Technik, Präzision und Teamgeist entscheidend. Das Team braucht jeden einzelnen Spieler, ich denke das ist etwas was Volleyball als attraktivsten Mannschaftssport auszeichnet.

Hast Du Stärken und Schwächen?
Ich denke, dass mein technisches Level ganz gut ist, da ich alle Positionen außer Mittelblocker in meiner Karriere bereits gespielt habe. Aus athletischer Sicht, vor allem was Handlungshöhe und Schnelligkeit angeht, denke ich, dass ich noch viel Potenzial habe.

Kennst Du die HUK- Arena?
Ja, als ich mit dem Moerser SC gegen den VSG gespielt habe. Ich war beeindruckt von der Atmosphäre und der Stimmung.

Was ist die "grüne Schmiede"?
Ja, ich habe von der "Grünen Schmiede" bereits gehört, die "Schmiede" kennt wohl jeder Volleyballer in Deutschland!

Was war Dein größter Erfolg?
Ich stand zweimal im Finale der Deutschen Meisterschaft im Jugendbereich, mit der U18 und der U20. Wir haben jeweils gegen den VfB Friedrichshafen knapp verloren. Seitdem ist es ein großes Ziel von mir, einmal gegen den VfB zu gewinnen.

Die Fragen stellte André Dehler


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