Kehlbach

Uwe Zipfel: "Ich stehe dazu bereit!"

Uwe W. Zipfel, der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler (FW) in Steinbach am Wald, hat den Reigen der Wahlveranstaltungen eröffnet. Im Sportheim in Kehlb...
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Uwe W. Zipfel
Uwe W. Zipfel
Uwe W. Zipfel, der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler (FW) in Steinbach am Wald, hat den Reigen der Wahlveranstaltungen eröffnet. Im Sportheim in Kehlbach stellte sich der Kandidat persönlich vor. Zu seinen von ihm hervorgehobenen Themen schlug er die Brücke von seiner bisherigen Tätigkeiten zur aktuellen Situation vor Ort.


"Bewusste Entscheidung"

Bewusst habe er sich entschieden, seine Wahlwerbung in Kehlbach zu starten. Neben verwandtschaftlichen Beziehungen habe er mehrere Jahre beim SV Viktoria Kehlbach, bei dem er heute noch Mitglied ist, Fußball gespielt und das Traineramt innegehabt. Der 51-jährige gelernte Betriebsschlosser gab eingangs einige Informationen zu seiner Person und seiner Familie, die ihm Rückhalt gebe, und der Ort Geborgenheit. Mit diversen Fort- und Weiterbildungen sei er zu seiner heutigen Tätigkeit als Fachkraft für Arbeitssicherheit gelangt. Sowohl in seiner beruflichen Aufgabe als auch als Betriebsrat stehen die Kolleginnen und Kollegen im Mittelpunkt seiner beruflichen Tätigkeit.
Bei seiner Vorstellung schlug Zipfel eine Brücke zwischen dem, wofür er sich bisher eingesetzt und engagiert hatte, hin zu den Themen, die ihm wichtig erscheinen. Sein Themenbogen begann mit Familie, Kindergarten und Schule, wobei eine weiterführende Schule im Landkreisnorden zur Sprache kam. Ausbildungs- und Arbeitsplätze seien eine der Grundlagen des Lebens vor Ort. Die Unternehmen in Industrie, Handwerk und Dienstleistung brauchen die Unterstützung im Austausch mit Verwaltung und Behörden. Straße, Bahn und schnelles Internet sind - laut Zipfel - heute von herausragender Bedeutung. Insbesondere der Breitbandausbau sei notwendig.
Erörtert wurden zudem die Themen der Wohnraumsituation in der Gemeinde, der Senioren auch in Zusammenhang mit der öffentlichen Grundversorgung, des Erhalts der wohnortnahen Gesundheitsversorgung und öffentlichen Daseinsvorsorge (wie z. B. Wasser, Entsorgung, Energie), die er als Aufgaben der Zukunft sehe, ebenso die möglichen Betreuungsangebote.
Die kulturelle Vielfalt, Kunst und Kultur müssten aktiv gepflegt und gefördert werden, um Tradition und Brauchtum zu bewahren und die geistigen und kulturellen Werte zu sichern und zu erhalten. Größeren Raum nahmen Tourismus und Freizeit in Anspruch - mit reichlich Potenzial zum Weiterentwickeln, so Zipfel. Mit der Generalsanierung des Freizeit- und Tourismuszentrums sei ein weiterer Meilenstein für die Anziehungskraft der Gemeinde Steinbach am Wald gelegt worden. Damit unweigerlich verbunden seien gastronomische Angebote und Übernachtungsmöglichkeiten sowie der Ausbau von Rad- und Wanderwegen.
Es gelte, die Hausaufgaben nach besten Kräften zu meistern, etwas mehr zu tun, als nur zu verwalten, aber auch über den Tellerrand hinauszuschauen. Gemeinsam müsse man daran arbeiten, Traditionen, Werte und Bräuche zu erhalten und zu bewahren, das Heute verantwortungsvoll zu leben und das Kommende selbst in die Hand zu nehmen und weiter zu gestalten. "Dies kann nur ein grober Auszug der vielfältig anstehenden Aufgaben sein", stellte Zipfel abschließend fest. "Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, müssen entscheiden, welche Persönlichkeit in den nächsten Jahren die lebens- und liebenswerte Gemeinde Steinbach am Wald führen, leiten und nach außen vertreten wird. Ich stehe dazu bereit!" red

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