Kulmbach

Unicef bittet um Spenden

Kulmbach — Mitte März jährt sich der Beginn des Syrien-Konflikts bereits zum vierten Mal. Fast zwei Millionen Kinder mussten aus ihrer Heimat fliehen. Rund 5,6 Millionen Kinder sin...
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Kulmbach — Mitte März jährt sich der Beginn des Syrien-Konflikts bereits zum vierten Mal. Fast zwei Millionen Kinder mussten aus ihrer Heimat fliehen. Rund 5,6 Millionen Kinder sind noch immer in Syrien selbst unter schlimmsten Bedingungen zwischen den Fronten gefangen.
Daher bittet die Kulmbacher Arbeitsgemeinschaft des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen, Unicef, um Untetstützung bei der Hilfe für syrische Flüchtlingskinder. Ein aktueller Unicef-Bericht zeigt, dass es auch viele ermutigende Beispiele von Mädchen und Jungen gibt, die trotz der schwierigen Umstände nicht aufgeben. Sie helfen zum Beispiel jüngeren Kindern bei den Hausaufgaben oder geben ihre Computerkenntnisse an andere weiter.
"Wir dürfen die jungen Menschen nicht vergessen. Sie sind unschuldig in diesen Konflikt geraten und brauchen dringend eine Alternative zur Gewalt", sagt Inge Düreth Leiterin der Unicef-Gruppe Kulmbach "Neben sauberem Wasser und Medikamenten brauchen die Kinder und Jugendlichen ganz dringend auch sichere Orte zum Spielen und Lernen und ganz besonders die Chance auf Unterricht und Ausbildung. Wir rufen zu Spenden für die Kinder aus Syrien auf und bitten alle Menschen in Kulmbach und Umgebung zur Mithilfe."
In Syrien selbst hilft Unicef über ein Netzwerk von rund 40 Partnerorganisationen. So erhielten 2,8 Millionen Kinder Unterrichtsmaterialien für das laufende Schuljahr. Über 25 Millionen Kinder im Nahen Osten wurden 2014 gegen Polio geimpft. red


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