Weißenbrunn

Unfall und zwei Brände in 80 Minuten

Notfälle  Hochbetrieb herrschte gestern in der Leitstelle und bei den Einsatzkräften im Landkreis Kronach. Innerhalb von nicht einmal eineinhalb Stunden musste zu drei Unglücksfällen ausgerückt werden.
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Bis in den Motorraum des Kleinwagens bohrten sich die Latten des Holzzauns beim Unfall am Montagvormittag in Weißenbrunn. Warum der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren hatte, konnte gestern nicht abschließend geklärt werden. Fotos: Marco Meißner
Bis in den Motorraum des Kleinwagens bohrten sich die Latten des Holzzauns beim Unfall am Montagvormittag in Weißenbrunn. Warum der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren hatte, konnte gestern nicht abschließend geklärt werden. Fotos: Marco Meißner
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von unserem Redaktionsmitglied 
Marco Meissner

Weißenbrunn — Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, BRK und THW im Raum Kronach waren gestern nicht zu beneiden. Bei Gluthitze mussten sie vormittags innerhalb von knapp 80 Minuten zu drei Einsätzen ausrücken. Zweimal brannte es, einmal krachte es im Straßenverkehr.
In Weißenbrunn ereignete sich ein Verkehrsunfall, dessen Ursache noch nicht endgültig geklärt werden konnte. Ein älterer Mann kam aus Fahrtrichtung Kulmbach mit einem Kleinwagen in den Ortsbereich von Weißenbrunn. Im Bereich der S-Kurve in der Kulmbacher Straße verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Zunächst geriet das Auto nach rechts von der Fahrbahn ab, touchierte eine Hauswand und beschädigte daran die Schieferschindeln. Einige Meter weiter landete der Wagen schließlich in einem Holzzaun, dessen Latten sich bis in den Motorraum des Fahrzeugs bohrten. Die Unfallursache konnte die Polizei am Montag noch nicht nennen. Allerdings konnte sie eine Alkoholfahrt des älteren Mannes mit Sicherheit ausschließen.

Ins Krankenhaus

Der verletzte und zunächst wohl im Wagen eingeklemmte Mann konnte sein Fahrzeug noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Weißenbrunn verlassen. Das Rote Kreuz und der Notarzt versorgten den Verunglückten, der in die Klinik nach Kulmbach gebracht wurde. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Küps musste nicht mehr anrücken. Die Polizei schätzt den Gebäude- und Fahrzeugschaden auf insgesamt etwa 15 000 Euro.
Ausrücken mussten die Rettungskräfte im Landkreis Kronach dann noch zu einem Scheunenbrand, bei dem glücklicherweise nur geringer Sachschaden entstand, und zum einem Brand in Gehülz: Hier hatte ein Mann versucht, mit einer selbstgebauten Fackel ein Wespennest zu zerstören - und dabei gleich den ganzen Baum und eine Wiese in Brand gesetzt.

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