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Zeil am Main

Unbeirrbar im Glauben

von unserer Mitarbeiterin Brigitte Hamm Zeil — Am Nachmittag des 8. Dezember, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, feierten die Gläubigen mit...
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Pfarrer Michael Erhart und Pfarrer i. R. Josef Dietl (links) beim Einzug ins Zeiler Käppele. Foto: Brigitte Hamm
Pfarrer Michael Erhart und Pfarrer i. R. Josef Dietl (links) beim Einzug ins Zeiler Käppele. Foto: Brigitte Hamm
von unserer Mitarbeiterin Brigitte Hamm

Zeil — Am Nachmittag des 8. Dezember, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, feierten die Gläubigen mit Pfarrer Michael Erhart und Pfarrer i. R. Josef Dietl im Zeiler Käppele den Gottesdienst zum Patrozinium der Bergkapelle.
Pfarrer Erhart ging auf den Kerngedanken des Festes ein. Es besagt, dass Maria ein Mensch wie jeder andere war,weil sie die Mutter des Herrn werden sollte, aber von der Erbschuld befreit. In seiner Predigt bezeichnete der Seelsorger die Heiligen und allen voran Maria als "Sterne", die "wie ein Guckloch in den Himmel sind.
Maria sei nicht nur deshalb etwas besonderes gewesen, weil Gott sie erwählte, sondern weil sie den oft mühsamen Weg Gottes im unbeirrbaren Glauben und in der Treue gegangen ist.
Von der Flucht nach Ägypten bis zum Tod des Sohnes am Kreuz musste sich Maria auf der Wanderschaft ihres Lebens immer wieder im Glauben bewähren, so Erhart. Dieses bedingungslose Vertrauen könne den Menschen auch heute Vorbild sein, wenn ihnen Alter oder Krankheit zu schaffen machen oder sie meinen, vor den Trümmern unseres Lebens zu stehen.
Hier am Käppele, so Pfarrer Erhart, seien die vielen Kerzenund die Einträge in das aufgelegte Fürbittbuch stumme Zeugen dieser Verbundenheit mit Maria. Der Seelsorger wünschte den Gläubigen, dass ihnen diese Verbundenheit Mut und Kraft zu diesem bedingungslosen Vertrauen zu Gott gibt.

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