LKR Kronach

UN-Preis für Singhartinger

Der Preis zur UN-Dekade "Biologische Vielfalt" ging an die Gebietsbetreuer in Bayern. Zur Preisverleihung im Ampermoos bei München fuhren auch die oberfränk...
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Preis zur UN-Dekade "Biologische Vielfalt" ging an die Gebietsbetreuer in Bayern. Zur Preisverleihung im Ampermoos bei München fuhren auch die oberfränkischen Gebietsbetreuer Beate Singhartinger (Gebietsbetreuung Naturpark Frankenwald), Andreas Niedling und Wolfgang Sack (Gebietsbetreuung Landkreis Forchheim) sowie Eckardt Kasch (Gebietsbetreuung Naturpark Fichtelgebirge).
Das Engagement der 42 Gebietsbetreuer in Bayern wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade "Biologische Vielfalt" gewürdigt. Die Auszeichnung wurde vom Amtschef des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, Christian Barth, im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade übergeben. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.
"Die Gebietsbetreuer in Bayern sind unsere Anwälte der Natur. Sie sind seit über 14 Jahren die Schnittstelle zwischen Naturschutz und Mensch. Als wichtige Ansprechpartner vor Ort erfüllen sie durch ihr hohes Engagement und ihren Sachverstand den Naturschutzgedanken mit Leben", betonte Barth.
Die vom Bundesumweltministerium verliehene Auszeichnung erhält die Gebietsbetreuung in Bayern für das vorbildliche Engagement zur Verbesserung der biologischen Vielfalt sowie für die Stärkung des gesellschaftlichen Bewusstseins durch unmittelbare Naturschutzaufklärung vor Ort. Das Aufgabenfeld der Gebietsbetreuer in ökologisch empfindlichen und hochwertigen Gebieten umfasst beispielsweise akzeptanzfördernde Maßnahmen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung, die Besucherlenkung sowie die Unterstützung naturschonender regionaler Wirtschafts- und Tourismusinitiativen.


Dienste als Mediatoren

Darüber hinaus helfen sie bei möglichen Konflikten, indem sie als unabhängige und professionelle Mittler und Berater bei der Lösung von Problemen vor Ort zur Verfügung stehen. Der Bayerische Naturschutzfonds fördert die Betreuung ökologisch sensibler Gebiete in Bayern durch Gebietsbetreuer bereits seit 2003. Mit einem Volumen von rund vier Millionen Euro werden 37 Gebiete in Bayern betreut. "Beim Naturschutz setzen wir auf Überzeugungsarbeit vor Ort. Mit ihrem Einsatz leben die Gebietsbetreuer vor, wie man Verantwortung für die Natur übernimmt", so Barth. red
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren