Forchheim

Übung stellte Verantwortliche zufrieden

Forchheim — Mit der Alarmmeldung "Wohnhausbrand in der Weisenbacherstraße in Weilersbach" alarmierte die Integrierte Leitstelle Bamberg am Dienstagabend zunächst die Feuerwehren We...
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Die Feuerwehren waren bei der Übung in Weilersbach in ihrem Element. Stellvertretender Kommandant Michael Henkel gab sich anschließend zufrieden. Foto: Florian Burkhardt
Die Feuerwehren waren bei der Übung in Weilersbach in ihrem Element. Stellvertretender Kommandant Michael Henkel gab sich anschließend zufrieden. Foto: Florian Burkhardt
Forchheim — Mit der Alarmmeldung "Wohnhausbrand in der Weisenbacherstraße in Weilersbach" alarmierte die Integrierte Leitstelle Bamberg am Dienstagabend zunächst die Feuerwehren Weilersbach, Kirchehrenbach, Reifenberg, Rettern und Ebermannstadt. Bei einem angenommenen Wohnhausbrand der leer stehenden Metzgerei Stähr würden mehrere Personen vermisst.


Hörbare "Hilferufe"

Rauch quoll aus allen Löchern und Ritzen des Übungsobjektes, als kurz nach 18.30 Uhr die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Weilersbach die Einsatzstelle erreichten. Sofort machte sich Einsatzleiter Markus Friedel auf den Weg, die Lage zu erkunden und die ersten Entscheidungen zu treffen. Vom Balkon zur Straße hin waren Hilferufe zu hören. Während bereits ein Trupp unter schwerem Atemschutz im Gebäude die Vermisstensuche aufgenommen hatte, "rettete" die Feuerwehr Kirchehrenbach mit einer Steckleiter eine "Person" über den Balkon. Die Drehleiter der Feuerwehr Ebermannstadt unterstützte die Einsatzkräfte hierbei. Weitere Atemschutztrupps wurden in das Gebäude geschickt, um die verletzten Personen schnellstmöglich zu retten.


Nachnominierung

Im weiteren Einsatzverlauf wurde noch die Feuerwehr Bammersdorf nachalarmiert, um den hohen Bedarf an schweren Atemschutz decken zu können. Die Feuerwehren aus Reifenberg und Rettern kümmerten sich um die Wasserversorgung und übernahmen die Brandbekämpfung von außen.
Ebenfalls vor Ort waren neben dem Weilersbacher Kommandanten und Kreisbrandinspektor Wolfgang Wunner auch die Kreisbrandmeister Michael Wölker und Marco Brendel sowie Kreisbrandrat Oliver Flake. Michael Henkel, stellvertretender Kommandant und Mitorganisator, zeigte sich am Ende der Übung zufrieden mit der Leistung aller Beteiligten.Ein herzliches Dankeschön ging an die freiwilligen "Verletzten", die sich dazu bereit erklärt hatten, sich aus dem Brandobjekt retten zu lassen. Helfer des BRK Forchheim hatten diese zuvor mit Kunstblut geschminkt, um die Verletzungen möglichst real aussehen zu lassen. red

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