Haßfurt

Trotz 12:1 läuft noch nicht alles

Eishockey  Der ESC Haßfurt fuhr knapp eine Woche vor dem Saisonstart in der Landesliga in seinem letzten Test gegen den Bezirksligisten ESV Würzburg/Höchstadt den erwartet klaren Sieg ein. Trainer Lubos Thür war aber nicht ganz zufrieden.
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Wohin mit der Scheibe? Haßfurts neuer Kontingentspieler Martin Stelcich (links) hat noch ein wenig Zeit zum Überlegen. Würzburgs Torwart Vadim Chernyavsky hat sich aber in Stellung gebracht. Im Hintergrund der Haßfurter David Franek.  Foto: Ralf Naumann
Wohin mit der Scheibe? Haßfurts neuer Kontingentspieler Martin Stelcich (links) hat noch ein wenig Zeit zum Überlegen. Würzburgs Torwart Vadim Chernyavsky hat sich aber in Stellung gebracht. Im Hintergrund der Haßfurter David Franek. Foto: Ralf Naumann
von unserem Mitarbeiter  Ralf Naumann

Haßfurt — Das im Vorfeld von vielen erwartete Schützenfest feierte der ESC Haßfurt zum Abschluss der Vorbereitung auf die Punkterunde in der Eishockey-Landesliga Nordost gegen die Spielgemeinschaft ESV Würzburg/Höchstadt. Doch ESC-Trainer Lubos Thür war nach dem 12:1 (3:0, 4:1, 5:0)-Erfolg seiner Mannschaft nicht wirklich zufrieden.
"Der Gegner hatte fast nur Junioren in seinen zwei Reihen, und das Spiel muss eigentlich ganz anders ausschauen", monierte der Tscheche vor allem die fehlende Aggressivität. "Normalerweise hätten wir sie gar nicht aus ihrem Drittel herauskommen lassen dürfen. Ich hatte das Gefühl, einige haben das Spiel nicht so ernst genommen."
Trotz angezogener Handbremse langte es gegen den Bezirksligisten zu einem deutlichen Sieg. Vor allem die erste Angriffsreihe mit Fabian Kohn, der gleich fünf Treffer erzielte, David Franek (drei Treffer und vier Beihilfen) und der fest verpflichtete neue Kontingentspieler Martin Stelcich (fünf Beihilfen) wirbelte die Gäste gehörig durcheinander. Der gute SG-Schlussmann Vadim Chernyavsky verhinderte mit einigen guten Paraden jedenfalls weitere Einschläge, die bei höherer Konzentration freilich möglich gewesen wäre. Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung von Fabian Elbl, der ohne Fremdeinwirkung auf seine erst vor einem Jahr operierte Schulter fiel. Noch ist offen, ob der Angreifer mit einem blauen Auge davon gekommen ist oder womöglich länger ausfallen wird.
Am kommenden Wochenende stehen dann die ersten beiden Pflichtpartien an. Am Freitagabend sind die Haßfurter Puckjäger zu Gast beim VER Selb 1b (20 Uhr) und empfangen zur Heimpremiere der Saison 2014/2015 am Sonntagabend die "Chiefs" des TSV Trostberg (18.30 Uhr).
ESC Haßfurt: Korb, Platten - Rambacher, Mauder, Ziegler, Schorr - Eller, Elbl, Franek, Nold, Bates, Dietrich, Max Hildenbrand, Kohn, Persch, Stelcich / SR: Feist, Reitz / Zuschauer: 150 / Tore für Haßfurt: Kohn (5), Franek, Nold (jeweils 3), Persch / Strafzeiten: Haßfurt 14 plus Disziplinarstrafe gegen Dietrich / Würzburg 10
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