Trossenfurt

Trossenfurt rennt vergebens an

Der Tabellenführer der Fußball-A-Klasse Schweinfurt 5 musste sich gegen den Verfolger SpVgg Untersteinbach mit einem torlosen Unentschieden zufrieden geben. Die Gäste bauten ein Abwehrbollwerk auf.
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Die beiden Trossenfurter Spieler, rechts im weißen Trikot Spielertrainer Uli Loeper, nehmen den Untersteinbacher Stürmer in die Zange.
Die beiden Trossenfurter Spieler, rechts im weißen Trikot Spielertrainer Uli Loeper, nehmen den Untersteinbacher Stürmer in die Zange.
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Torlos endete das Schagerspiel der Fußball-A-Klasse Schweinfurt 5, SC Trossenfdorf-Tretzendorf gegen die SpVgg Untersteinbach. Die Punkteteilung ist vor allem der guten Defensive der Gäste geschuldet.
"Heute waren ein paar Abspiel- und Stockfehler dabei, die ich so von meiner Mannschaft sonst eigentlich nicht gewohnt bin", bemängelte der Trainer des Tabellenführers SC Trossendorf-Tretzendorf, Uli Loeper, die Konzentration seiner Spieler gegen den Verfolger. Die 100 Zuschauer bekamen zwar eine bis zuletzt spannende Begegnung zu sehen, doch war vor allem die Heimelf, die mit einem Sieg ihren Platz an der Tabellenspitze untermauern wollte, in der Anfangsphase sichtlich nervös. Darunter litt die spielerische Qualität, und es schlichen sich kleinere Fehler ein, die den Spielfluss beeinträchtigten.
Die stark ersatzgeschwächten Gäste aus Untersteinbach fanden deshalb besser ins Spiel und waren zu Beginn die bessere Mannschaft, doch verpassten sie es, in Führung zu gehen. Nach den ersten zehn Minuten hatte sich die Nervosität der Gastgeber gelegt. Sie wurden spielbestimmend und erarbeiteten sich einige gefährliche Torgelegenheiten. Lukas Albert und Holger Moser scheiterten aber immer wieder an der Untersteinbacher Hintermannschaft.


Immer ein Fuß dazwischen

Nach Wiederanpfiff zeichnete sich ein noch deutlicheres Bild für die Loeper-Elf ab. Nahezu ununterbrochen nun am Ball, drängte sie die Gäste in deren Hälfte zurück. Diese mussten auf viele Stammspieler verzichten und verlagerten ihr Hauptaugenmerk auf eine gute Abwehrarbeit. Damit stellten sie die Heimelf vor große Probleme. "Sie haben sich dann mit Mann und Maus hinten rein gestellt. Selbst wenn wir mal zum Abschluss gekommen sind, war immer ein Fuß dazwischen, oder ein Spieler hat sich in den Ball geworfen", sagte Loeper. Offensiv fand fast ausschließlich das Spiel des SC statt. Lange Bälle ergaben die einzigen Torchancen für die Gäste. Kurz vor Schluss bot sich Sven Schwaten dann die aussichtsreichste Gelegenheit für den SC. Er lupfte den Ball über den bis dahin gut parierenden, doch etwas zu weit vor seinem Tor stehenden Untersteinbacher-Schlussmann Jan Pawellek. Im Laufduell musste er sich aber einem Gästespieler geschlagen geben. Dessen Klärungsversuch landete wieder vor Schwatens Füßen, der sofort den Abschluss suchte, doch am zurückgeeilten Pawellek scheiterte.
"Das war kein leichter Gegner. Jeder meiner Jungs hat alles gegeben. Da kann ich niemandem einen Vorwurf machen, dass es dann am Ende doch nicht gereicht hat", resümierte Loeper. So musste sich der Spitzenreiter mit dem Punkt gegen die diszipliniert verteidigenden Untersteinbacher zufrieden geben. "Das war ein Ausrutscher, aber davon werden wir uns nicht aus der Bahn werfen lassen. Wir wollen weiterhin so lange wie möglich oben mitspielen", versicherte Loeper.

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