Würgau

Treue Dienste für die Würgauer Wehr

Eine vorweihnachtliche Feier war der familiäre und zugleich feierliche Rahmen für die Freiwillige Feuerwehr Würgau, um verdienten Mitgliedern Dank und Anerk...
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Hollfelder, Herbert Grasser, Uwe Klos, Andreas Esselberger, Reinhold Gries. Mit im Bild, von links: Kommandant Alexander Felsheim, Vorsitzender Uwe Stöhr, Stellvertretender Landrat Johann Pfister, 2. Bürgermeister Otto Nüßlein, Kreisbrandmeister Gerald Uch und Kreisbrandrat Bernhard Ziegmann Fotos: Simone Bernard
Hollfelder, Herbert Grasser, Uwe Klos, Andreas Esselberger, Reinhold Gries. Mit im Bild, von links: Kommandant Alexander Felsheim, Vorsitzender Uwe Stöhr, Stellvertretender Landrat Johann Pfister, 2. Bürgermeister Otto Nüßlein, Kreisbrandmeister Gerald Uch und Kreisbrandrat Bernhard Ziegmann Fotos: Simone Bernard
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Eine vorweihnachtliche Feier war der familiäre und zugleich feierliche Rahmen für die Freiwillige Feuerwehr Würgau, um verdienten Mitgliedern Dank und Anerkennung auszusprechen. Für ihre langjährige aktive Feuerwehr-Zeit in Würgau nahmen der Stellvertretende Landrat Johann Pfister (BBL), Kreisbrandrat Bernhard Ziegmann und Kreisbrandmeister Gerald Uch die Ehrungen an einer stattlichen Anzahl verdienstvoller Feuerwehrkameraden vor.
Das Feuerwehrabzeichen in Gold für 40-jährige Dienstzeit erhielten Hans Hollfelder, Herbert Grasser, Uwe Klos, Andreas Esselberger, Reinhold Gries und Lukas Ziegmann.
Für 25-jährigen aktiven Dienst wurden geehrt: Thomas Grasser, Matthias Müller, Georg Rauch, Mario Schmelzer, Klaus Stöhr, Uwe Stöhr, Rainer Wunner, Stefan Pfister.
Für 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr zeichnete der Feuerwehrverein Würgau Georg Stöhr, Rudi Hohner, Ditmar Walter und Edmund Gries aus.


Ehrenvorstand und -kommandant

Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für ihre verdienstvolle 24-jährige Tätigkeit ernannte die Feuerwehr Würgau Andreas Esselberger zum Ehrenvorstand und Gerd Kegel zum Ehrenkommandanten. Nach 24 Jahren war 2014 der Wechsel in der Vorstandschaft erfolgt. 1. Vorstand Andreas Esselberger wurde von Uwe Stöhr abgelöst, das Amt des 1. Kommandanten, das Gerd Kegel zweieinhalb Jahrzehnte lang bekleidete, hat heute Alexander Felsheim inne.
Andreas Esselberger hatte es verstanden, den Verein attraktiv zu gestalten und zu einer lebendigen Gemeinschaft zu formen. Der Florianfrühschoppen, das Stellen des Kirchweihbaumes, die adventliche Feier, das lustige Faschingstreiben und nicht zuletzt die alljährliche Ausflugsfahrt füllten den Verein mit Leben.
Gerd Kegel hatte in den 24 Jahren seiner verantwortungsvollen Führung die Würgauer Wehr zu einem gut ausgebildeten, technisch bestens ausgerüsteten und zuverlässigen Glied im Verbund der 19 Wehren der Stadt Scheßlitz weiter entwickelt. Er verstand es auch, die Jugendlichen zu motivieren, die Ausbildung zu organisieren und notwendige Gerätschaften zu beschaffen. Neben der Fortbildung im Löschwesen kümmerte er sich um den Atemschutz, die technische Hilfeleistung mit Leistungsprüfung, die Funkausbildung und einen Beleuchtungssatz mit Stromaggregat im Fahrzeug. Seiner Beharrlichkeit ist es zu verdanken, dass die Wehr ein gut ausgestattetes LF 8-Fahrzeug besitzt. Viel Herzblut hat Gerd Kegel auch in den Bau des Würgauer Feuerwehrhauses eingebracht.
In den verschiedenen Gruß- und Dankesworten und mit dem Beifall der Mitglieder kam der Dank für die Leistung der neuen Ehrenmitglieder zum Ausdruck. "Es geht nicht um Ehrung und Abzeichen auf geschwellter Brust, sondern es geht um den Dank an die Aktiven der FFW für ihre geleisteten Dienste, für ihre aufgewendete Zeit und für das Verständnis ihrer Frauen", so der Stellvertretende Landrat Johann Pfister.
Die FFW Würgau ist eine der 19 Wehren der Stadt Scheßlitz. Der Verbund der Wehren sei effektiv, da die kleinen Ortswehren ortskundig seien und somit als Ersthelfer gebraucht würden. Für die Stadt Scheßlitz überbrachte 3. Bürgermeister Otto Nüßlein (VJW) die Grüße und den Dank der Kommune. KBR Bernhard Ziegmann bestätigte der Würgauer Wehr eine erfolgreiche Teamarbeit, was gleichzeitig auch ein Ansporn für die Jugend sei. G. Stöhr
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