Höchstadt

Treffpunkt "Filmwerkstatt" ist eröffnet

Höchstadt — Mit Gottes Segen durch Pfarrer Jürgen Harder, den anerkennenden Worten von Bürgermeister Gerald Brehm, der von einem "Kleinod" sprach, wurde die "Filmwerkstatt" als Erw...
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Pfarrer Jürgen Harder, Werner und Ulrike Schramm, Bürgermeister Gerald Brehm und Günther Niklas (von links) freuen sich über die Eröffnung der "Filmwerkstatt". Foto: privat
Pfarrer Jürgen Harder, Werner und Ulrike Schramm, Bürgermeister Gerald Brehm und Günther Niklas (von links) freuen sich über die Eröffnung der "Filmwerkstatt". Foto: privat
Höchstadt — Mit Gottes Segen durch Pfarrer Jürgen Harder, den anerkennenden Worten von Bürgermeister Gerald Brehm, der von einem "Kleinod" sprach, wurde die "Filmwerkstatt" als Erweiterung des "Aischtaler Filmtheaters" in der Koslinger Straße eingeweiht. Das Ehepaar Schramm hat - unterstützt von zahlreichen Buch-, Schallplatten- und Mobiliarspenden - die Räume mit Regalen, Vitrinen und Sitzmöbeln ausgestattet und an den Wänden Ausstellungsflächen angebracht.
So wurde ein Raum ganz dem Wirken von Max Brehm, dem ersten frei gewählten Bürgermeister nach dem Krieg und Flüchtlingskommissar gewidmet. Er wollte den vielen Hilfe suchenden Menschen neben materieller auch geistige Nahrung bieten und förderte dies u.a. mit Hilfe von Laienspielgruppen, Volkshochschule, Wohnungsbaugenossenschaft, den Flüchtlingsbetrieben und der Einrichtung eines Flüchtlingskinos.
Die bereits 1947 von ihm gegen viele Widerstände beförderte Errichtung eines "Flüchtlingsbaus" bot zahlreichen Flüchtlingen Arbeit und beherbergte neben einem Dauerkino eine Zentralküche, Wohnraum und Räumen für Ausstellungen auch einen Saal, der u.a. als Begegnungsstätte mit Einheimischen diente.
Auf den gemütlichen Sitzmöbeln in der "Filmwerkstatt" werden sich demnächst u.a. strickbegeisterte Mitbürgerinnen bei Tee und Kaffee zum Gespräch, aber auch zum Vorlesen aus mitgebrachten oder vorhandenen Büchern treffen. Eine Erweiterung der Runde ist jederzeit möglich. Übrigens: Wer ein Buch bringt, kann aus dem vorhanden Fundus gerne eines mitnehmen.
Ein weiterer Raum ist in Text und Bild der Film- und Kinogeschichte gewidmet. Hier sind auch Vorführgeräte in verschiedenen Formaten ausgestellt. Filmgeräte, Filme und Filmliteratur werden weiterhin gerne entgegengenommen. Da zudem in Projekten mit Kindern auf Schmalfilm gedreht wird, kann auch Rohfilmmaterial in N8/Super8 gespendet werden.
Wer an filmpraktischen Tätigkeiten in Video und Schmalfilm - ganz gleich ob Jung oder Alt -und/oder ansonsten sich für die Begegnungsstätte interessiert, ist gerne willkommen. red

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