Burkheim

Tragkraftspritzenfahrzeug wirft seine Schatten voraus

Eine solide und zuverlässige Arbeit verrichteten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr von Burkheim auch im vergangenen Jahr. In der Hauptversammlung wa...
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Eine solide und zuverlässige Arbeit verrichteten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr von Burkheim auch im vergangenen Jahr. In der Hauptversammlung war diesmal eine gewisse Vorfreude zu verspüren, denn die Ortswehr wird die erste im Gemeindebereich von Altenkunstadt sein, die ein Tragkraftspritzenfahrzeug erhält.
Mit einem Willkommensgruß eröffnete Vorsitzender Ludwig Schnapp die Jahreshauptversammlung im Gasthof Fiedler und zeigte sich über den lebhaften Besuch erfreut. Nachdem das Protokoll von Schriftführer Peter Herold verlesen war, erstattete Karin Schnapp den Kassenbericht und trotz der eigenen Investitionen im Feuerwehrgerätehaus konnten sie eine sehr solide Finanzlage aufzeigen. Hansjürgen Köstner und Lorenz Kraus bestätigten der Schatzmeisterin eine ordnungsgemäße Kassen- und Buchführung.
Bei seinem Rechenschaftsbericht bezeichnete Vorsitzender Ludwig Schnapp 2016 - nach dem Jubiläumsjahr 2015 - als ein ganz normales Vereinsjahr. Er erinnerte an die Winterwanderung nach Hochstadt und den Tagesausflug nach Bamberg. Erfreulich war zudem die Abnahme des Leistungsabzeichens. Alle innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr von Burkheim freuten sich, als der eigene Nachwuchs beim Leistungsmarsch der Kreisfeuerwehrjugend einen hervorragenden 2. Platz belegte und selbst anlässlich des Bezirksentscheids sich unter den ersten zehn platzieren konnte.


Hoffen und Bangen ist bald zu Ende

In der 126-jährigen Geschichte der FFW Burkheim dürfte 2017 ein Meilenstein werden, betonte Vorsitzender Ludwig Schnapp, denn - wie bekannt ist - erhält die Ortswehr das erste Tragkraftspritzenfahrzeug innerhalb der Gemeinde. Dies bedeutet, dass die Feuerwehrdienstleistenden nicht mehr hoffen und bangen müssen, ob im Alarmierungsfall ein Traktor zur Verfügung steht, sondern die Wehr kann dann unproblematisch und schnell mit einem Feuerwehrfahrzeug ausrücken: Ludwig Schnapp: "Ich möchte zwar unserem Kommandanten nicht vorgreifen, darf mich jedoch schon jetzt bei der Gemeinde Altenkunstadt und deren Stützpunktwehr für das in uns gesetzte Vertrauen bedanken."
Kommandant Mathias Knorr verwies bei seinen Ausführungen zunächst auf einen Verkehrsunfall in der Nähe des Kreisbauhofes und ein Unwetterereignis hin, die den Einsatz der Wehr erfordert hatten. Ein Dank des Kommandanten galt allen, die Feuerwehrdienst geleistet hatten, und auch denjenigen, die nach dem Erreichen der Altersgrenze in den passiven Dienst überwechseln. Er gab abschließend bekannt, dass nach einer erfolgreichen Jugendausbildung Dominik Dietz und Daniel Ladegast ihren aktiven Dienst antreten und wohl Ende August/Anfang September die FFW Burkheim ihr sehnlichst erwartetes Tragkraftspritzenfahrzeug erhalten werde. Über die Nachwuchsarbeit innerhalb der Wehr berichtete anschließend Jugendwart Sebastian Knauer, der darauf verweisen konnten, dass die Mädchen und Jungen rund 600 Stunden absolvierten. Dritte Bürgermeisterin Almut Schuhmann, die zugleich die Grüße der Bürgermeister und des Gemeinderates überbrachte, würdigte die engagierte Arbeit und Einsatzbereitschaft innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr von Burkheim. Erfreulich nannte sich auch die Nachwuchsarbeit innerhalb der Wehr.
Nachdem Ehrenkreisbrandinspektor Helmut Müller ein Grußwort gesprochen und dabei die Wichtigkeit der Feuerwehraufgaben innerhalb jeder Stadt und Gemeinde verdeutlich hatte, informierte der Kommandant der Stützpunktwehr von Altenkunstadt, Marco Weidner, über die Indienststellung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges. Die werde sicherlich ein besonderes Ereignis, zugleich bedeute diese Anschaffung aber auch mehr Verantwortung für die Feuerwehrkameraden. Kreisbrandmeister Thilo Kraus widmete sich im besonderen Maße der Feuerwehrbedarfsplanung. Gemeinderätin Walburga Kraus würdigte gleichermaßen den tatkräftigen Einsatz der Feuerwehrdienstleistenden und insbesondere die Erfolge der Feuerwehrjugend. Dieter Radziej
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