Altendorf

Touristische Angebote sollen vernetzt werden

Das Thema "Integrierte Ländliche Entwicklung" (ILE) wird die Gemeinde Altendorf noch länger beschäftigen. Für Altendorfs Bürgermeister Karl-Heinz Wagner (CS...
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Das Thema "Integrierte Ländliche Entwicklung" (ILE) wird die Gemeinde Altendorf noch länger beschäftigen. Für Altendorfs Bürgermeister Karl-Heinz Wagner (CSU) zeigen die vorläufigen Ergebnisse des Konzepts zahlreiche interessante Handlungsansätze auf, wie er bei der jüngsten gemeinderatssitzung betonte. Insbesondere im Bereich der Vernetzung der touristischen Angebote sieht er einen dringenden Handlungsbedarf. Zahlreiche Tourenvorschläge für Gäste, die die Region besuchen, sind schon diskutiert worden.
Altendorf selbst hat keinen Übernachtungsbetrieb. Gespräche mit einem Investor beziehungsweise Bauträger für ein Hotel Garni oder eine ähnliche Beherbergungsform wurden bereits geführt, jedoch steht noch kein geeignetes Grundstück zur Verfügung. Bereits für 2017 ist geplant, dass die Gemeinde Richtung Seußling Stellplätze für Wohnmobile zur Verfügung stellt.
Gedanken will man sich auch über die Baggerseen machen, insbesondere über den Baggersee Richtung Neuses. Mit Ablauf der kommerziellen Nutzung ist der Baggersee als offizieller Bade- und Freizeitsee ausgewiesen worden. Bereits im Vorfeld sollte hier ein geordnetes Nutzungskonzept aufgestellt werden.
Vorstellen kann sich Karl-Heinz Wagner darüber hinaus einen "Archäologie-Erlebnispark" auf dem Gebiet der ILE Regnitz-Aisch. Möglicherweise unter dem Motto "Auf den Spuren der Kelten und Germanen" könnte ein Areal entstehen, wo interessierte Laien zusammen mit Fachleuten nach den Hinterlassenschaften unserer Vorfahren graben.


Radwegeverbindung ausbauen

Wichtig ist für das Altendorfer Gemeindeoberhaupt der Ausbau des Rad- und Wanderwegenetzes. Insbesondere möchte er die Radwegverbindung von Seußling nach Trailsdorf zeitnah realisieren. Auch das Thema Elektromobilität und Car-Sharing könnte ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt für die vier Gemeinden werden. Hier könnten die Impulse vom Landkreis Bamberg mit aufgenommen werden, der diese Themenbereiche weiter in den Vordergrund rücken will.
Eine Zusammenarbeit über die ILE-Grenzen hinaus, hier insbesondere mit Hirschaid und Strullendorf, wäre für den Altendorfer Bürgermeister im Bereich der Kläranlagen eine mögliche Option. Nicht nur bei der Klärschlammentsorgung sieht er hier ein weites Betätigungsfeld.

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