Coburg
Super-Challenge 

Timo Späth gibt auf

Der Coburger Timo Späth muss seinen Extremlauf durch Tansania am zweiten Tag abbrechen. Nach 68 von 301 Kilometern ist wegen Magenproblemen Schluss.
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"Du wirst den Tag nicht überleben”: Nach 68 Kilometern Laufstrecke durch das afrikanische Tansania musste Timo Späth die Super-Challenge "Wer ist so hart wie Joey Kelly” aufgeben. Foto: Christoph Winter
"Du wirst den Tag nicht überleben”: Nach 68 Kilometern Laufstrecke durch das afrikanische Tansania musste Timo Späth die Super-Challenge "Wer ist so hart wie Joey Kelly” aufgeben. Foto: Christoph Winter
Pech gehabt. Timo Späth hat es nicht geschafft. Am zweiten Tag der Super-Challenge von RTL und Stern-TV im ostafrikanischen Tansania im vergangenen Dezember musste der 39-jährige Coburger den Extremlauf über insgesamt 301 Kilometer verlassen. "Du wirst den Tag nicht überstehen", sagte der begleitende Arzt zum Vorsitzenden des Coburger Vereins Running Brothers. Es waren gesundheitliche Probleme, die Timo das Ziel vermasselten, so hart wie Joey Kelly zu sein. Sein Blutzuckerspiegel war rapide abgesunken.
Beim Extremlauf über 301 Kilometer vom Fuß des Kilimanjaro zum Natronsee war "Schmalhans Küchenmeister". Trotz des täglichen Bedarfs von bis zu 8000 Kilokalorien der fünf Männer und einer Frau war die Verpflegung eher rudimentär und für diese Strapazen nicht angemessen: trockenes Weißbrot mit Tomatenmark aus der Tube zum Schnäppchenpreis von 500 Euro für die Gruppe oder gekochter Reis mit frisch gefangenen Heuschrecken, für immerhin stolze 1000 Euro, war offensichtlich zu wenig.
Selbst Kaugummis waren für die Teilnehmer tabu, "weil da Kalorien drin sind", so die Begründung.
Die Verpflegungsbeiträge für die vom Sender gelieferten "Speisen" gingen von der Siegprämie ab. Wer zeitgleich oder vor Extremsportler Joey Kelly das Ziel erreichte, dem winkten 10 000 Euro. Für Timo Späth, der dem "irren Iren" Kelly die Schuhsohlen zeigen wollte, endete die Super-Challenge vorzeitig nach 68 Kilometern Strecke.
Timo Späth zeigte sich gegenüber unserer Zeitung am Donnerstag wenig enttäuscht von seinem Ausscheiden. "Ich bin mit Magenproblemen losgelaufen und es wäre nicht mehr weitergegangen." Schließlich gehe die Gesundheit vor. Viel Zuspruch gab es über die sogenannten sozialen Medien: Es sei doch kaum zu verantworten, mit wenig Energienachschub so einen Lauf zu bestreiten. Späth resümiert: "Ich hatte trotzdem eine tolle Zeit und noch dazu ein super Verhältnis zum gesamten Team."





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