Thurnau

Thurnau macht nächsten Schritt in Richtung Gewerbegebiet-Erweiterung

Alexander Hartmann Weitere Flächen für die Ansiedlung neuer Firmen hat der Markt Thurnau nicht mehr, nachdem sich die Bioteg GmbH und der Online-Händler "textilwaren 24" auf den le...
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Das Gewerbegebiet soll zwischen den bestehenden Betrieben (rechts die Firma Kober am Alten Sägewerk) und der Autobahn (im Hintergrund die Esso-Tankstelle) erweitert werden. Foto: Alexander Hartmann
Das Gewerbegebiet soll zwischen den bestehenden Betrieben (rechts die Firma Kober am Alten Sägewerk) und der Autobahn (im Hintergrund die Esso-Tankstelle) erweitert werden. Foto: Alexander Hartmann
Alexander Hartmann

Weitere Flächen für die Ansiedlung neuer Firmen hat der Markt Thurnau nicht mehr, nachdem sich die Bioteg GmbH und der Online-Händler "textilwaren 24" auf den letzten freien Parzellen in der Industriestraße unterhalb der Esso-Tankstelle niederlassen. Und so treibt die Gemeinde die Erweiterung des Gewerbegebiets zwischen den bestehenden Betrieben und der A 70 voran.
In der Sitzung des Gemeinderats am Montagabend wurden die Einwendungen und Anregungen behandelt, die die Träger öffentlicher Belange wie die Regierung, der Landkreis oder der BBV im Zuge der frühzeitigen Beteiligung vorgebracht haben.


20 Hektar groß

"Industriegebiet Thurnau Ost II-C" heißt das 20 Hektar große Areal, das entlang der Autobahn ausgewiesen werden soll. Es gibt vier Bauabschnitte, die man Zug um Zug erschließen will. Schon im April oder Mai will der Gemeinderat den Satzungsbeschluss fassen und den Bebauungsplan verabschieden, zuvor muss sich der Markt aber auch noch mit den Einwänden der privaten Anlieger und Grundstückseigentümer befassen.


Das Gespräch mit den "Privaten"

Das soll in der nächsten Gemeinderatssitzung passieren. Vorab will Bürgermeister Martin Bernreuther (CSU) bei einer Veranstaltung am 8. Januar das Gespräch mit den Thurnauern suchen. "Unser Ziel ist es, das Gewerbegebiet zusammen mit den Privaten voranzubringen", stellte er am Montag fest.
Dem von Trägern öffentlicher Belange eingebrachten Einwand, dass der Markt Thurnau schonend mit Grund und Boden umgehen müsse, werde man gerecht. Dies machten die Räte in ihrer Stellungnahme deutlich, die von Architekt Berthold Hofmann ausgearbeitet worden war. Das Gremium verweist darin darauf, dass sich auf innerörtlichen Flächen, die bebaut werden könnten, kein Industriebetrieb und "störendes Gewerbe" ansiedeln könne. Um sich wirtschaftlich entwickeln zu können, sei eine Erweiterung des Gewerbegebiets an der A 70 dringend vonnöten.
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