Kirchehrenbach

Teilsanierung der Schule nimmt Form an

Die Zukunft des Schulstandorts Kirchehrenbach lag im zu Ende gehenden Jahr im Zentrum des Augenmerks des Gemeinderats, hob Bürgermeisterin Anja Gebhardt (SP...
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Die Zukunft des Schulstandorts Kirchehrenbach lag im zu Ende gehenden Jahr im Zentrum des Augenmerks des Gemeinderats, hob Bürgermeisterin Anja Gebhardt (SPD) bei der Jahresschlusssitzung hervor. Zugesagt ist der Gemeinde eine Förderung nach dem Kommunalen Investitonsprogramm KIP für den Austausch der Fenster. "Damit haben wir einen Stein ins Rollen gebracht", betonte Anja Gebhardt.
Die Teilsanierung der Mittelschule nimmt dadurch konkrete Formen an. Derzeit liegt der Förderantrag bei der Regierung. In welchen Schritten das Vorhaben Teilsanierung vorgenommen wird, ist derzeit in Planung. Der Raumbedarf der Grund- wie der Mittelschule lässt sich mit dem Mittelschultrakt alleine abdecken. Für die Schulküche ist ausreichend Platz im Untergeschoss. Zwar favorisieren alle Ratsfraktionen einen Turnhallenneubau wegen der gravierenden Schäden. Ein Neubau hat aber erst die zweite Prioritätsstufe nach der Schulsanierung.
Ein Schwerpunkt der Ratsarbeit war die Feuerwehrausstattung. Am 25. November wurde ein neues HLF 20 ausgeliefert. Weiter stimmte der Rat der Beschaffung eines Logistikfahrzeugs zu. Es wird in Kirchehrenbach stationiert, aber im ganzen Landkreis bei großen Schadensereignissen eingesetzt werden. Ab Januar hat die Kirchehrenbacher Wehr einen neuen Kommandanten. Sebastian Müller folgt Dietmar Willert nach.


Einwohnerzahl sinkt leicht

In der Kindertagesstätte ist seit Dezember wieder ein Mann bei insgesamt zwölf Mitarbeitern tätig. 81 Kinder werden betreut, davon sind 20 unter drei Jahren. 13 Kinder wohnen auswärts, während sieben junge Kirchehrenbacher in auswärtigen Kindertagesstätten untergebracht sind. Die Geburtenzahl stieg leicht an - auf 14, während es 2015 nur zwölf waren. Dennoch sank die Einwohnerzahl um fünf Personen auf 2334. Von ihnen haben 21 das 90. Lebensjahr überschritten. "Mehr werden wir im Augenblick nicht", kommentierte Gebhardt die Entwicklung.
Eine angenehme Überraschung weist zum Jahresende die Gemeindekasse auf. Anstelle der geplanten Zuführung zum Vermögenshaushalt, dem investitiven Bereich, von 550 000 Euro können rund 920 000 Euro gutgeschrieben werden. Die Steigerung beruht auf Steuereinnahmen, die deutlich höher ausfielen, als zu Jahresbeginn angenommen. So stieg die Gewerbesteuer von 250 000 Euro auf 461 000 Euro und der Einkommensteueranteil legte um über 80 000 Euro auf 1,578 Millionen zu.

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