Bamberg

Tanzend Zeichen setzen

Aktionstag  Um ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen einzufordern, findet am kommenden Samstag weltweit und auf dem Maxplatz wieder die Aktion "One Billion Rising" statt.
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"One Billion Rising" auf dem Maxplatz am 14. Februar 2014  Foto: Ille Bintig
"One Billion Rising" auf dem Maxplatz am 14. Februar 2014 Foto: Ille Bintig
Bamberg — Auch in diesem Jahr erheben sich am 14. Februar wieder weltweit viele Männer und Frauen, um für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen ein Zeichen zu setzen. Auch in Bamberg werden sich an diesem Tag um 14.14 Uhr auf dem Maxplatz viele Menschen versammeln und gemeinsam unter dem Motto "One Billion Rising" für ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben von Frauen und Mädchen tanzen. Alle Interessierten lädt die Stadt ein, sich daran zu beteiligen.
Im Rahmen des weltweiten Aktionstages "One Billion Rising" tanzen alle Anwesenden gemeinsam an einem Ort. Denn Tanzen ist lebendig und ansteckend und bricht die Regeln, wie wir uns üblicherweise in der Öffentlichkeit bewegen, heißt es in der Mitteilung der Rathauspressestelle. Tanz verbindet und motiviert weiter zu gehen - das ist der Grund, warum er im Zentrum von "One Billion Rising" steht.

Beängstigende Statistik

Die Kampagne "One Billion Rising", die am Valentinstag 2012 ins Leben gerufen wurde, begann als ein Aufruf zum Handeln auf der Grundlage der überwältigenden Statistik, dass jede dritte Frau auf dem Planeten im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt wird - dies bedeutet mehr als eine Milliarde (Englisch: one billion) betroffener Frauen und Mädchen. Die Ziele von "One Billion Rising" sind, ein Bewusstsein zu schaffen für die schmerzvolle Realität vieler Frauen und Mädchen, ein weltweites Netz der Solidarität zu knüpfen und Veränderungen der jetzigen Zustände zu bewirken.
Der Aufruf zu einem Aktionsbündnis, initiiert von Marija Milana, Petra Müller-Trunk und Ille Bintig, wird unterstützt von den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bamberg und des Landkreises Bamberg. Ihm sind Frauen aus persönlichem Interesse und aus unterschiedlichen Einrichtungen und gesellschaftlichen Zusammenhängen gefolgt: SKF-Frauenhaus Bamberg, Migranten- und Integrationsbeirat, Mütterzentrum Känguruh e. V., SKF - Fachdienst Migration und Integration, IGM Bamberg / IGM Bosch - Frauen, Evangelische Jugend Bamberg / Kreisjugendring Bamberg-Land, Pro Familia.
Wer den Tanz vorher mit anderen üben möchte, hat an folgenden zwei Terminen noch die Möglichkeit dazu: am heutigen Mittwoch von 16.15 Uhr bis 17.15 Uhr im Mütterzentrum Känguruh, Heinrich-Weber-Platz 10 (mit gleichzeitiger Kinderbetreuung) und am morgigen Donnerstag, 12. Februar, von 19.30 Uhr bis 20.30 Uhr im Jugendzentrum am Margaretendamm. red










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