Krum

Tabellennachbar im Krum zu Gast

Für den FSV wäre ein Heimsieg über den FC Gerolzhofen ein großer Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt. Die DJK Dampfach hat gegen Schlusslicht Güntersleben etwas gutzumachen.
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Drei Tage nach ihrer jüngsten Begegnung und zwei Tage vor dem Derby stehen für die DJK Dampfach und den FSV Krum eine weitere Partie auf dem Spielplan. Am heutigen Mittwoch (18.30 Uhr) ist in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost nämlich ein kompletter Spieltag angesetzt.
FSV Krum - FC Gerolzhofen
Gegen den direkten Tabellennachbarn FC Gerolzhofen (13. Platz/24 Punkte) könnte der FSV Krum (12./26) um Spielertrainer Marco Mahler einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen: Der Zwei-Punkte-Vorsprung auf den "Schleuderplatz" könnte bis auf fünf ausgebaut werden. "Natürlich ist dieses Spiel bei einem Blick auf die aktuelle Tabelle eines der wichtigsten der gesamten Saison", weiß Mahler. Die Chance auf den zweiten Sieg nach dem 2:0-Erfolg im ersten Aufeinandertreffen mit den Steigerwäldern stehen gut. Immerhin gelangen der Mannschaft von Eltmanns Ex-Trainer Robert Tioka-Wirth, mit dem Mahler einst zusammen für den FC Sand aktiv war, in den zehn Partien in der zweiten Saisonhälfte lediglich zwei Siege und zwei Unentschieden und damit so viel wie dem FSV. Doch auswärts haben die Gerolzhofener lediglich sieben Punkte geholt, die wenigsten der Liga. "Wir haben unsere letzten drei Heimspiele nicht mehr verloren und dabei immerhin fünf Punkte geholt. Darunter waren auch die Partien gegen Spitzenreiter Unterpleichfeld und den Drittplatzierten SV-DJK Oberschwarzach", verweist der FSV-Spielertrainer auf die ansteigende Heimform. Doch er ist sich auch bewusst, dass Gerolzhofen wesentlich größeren Druck hat als seine Elf. "Und wer Druck hat, macht auch Fehler. Ich hoffe, wir können diese Fehler ausnutzen und als Sieger vom Platz gehen. Gerade auch im Hinblick auf das anstehende Derby wäre das für uns natürlich sehr hilfreich", sagt Mahler. rn
FSV Krum: Klemm, Gräf, Weinmann - Fösel, Bujtor, Räth, Mahler, T. Durst, Dürrbeck, Schmitt, Rippstein, Ma. Witchen, Mi. Witchen, Reugels, Barth, A. Durst, Mutisse, Onojorena
DJK Dampfach -
TSV Güntersleben

Am Nachholspieltag empfängt die DJK Dampfach (9./35) den Neuling und derzeitigen Tabellenletzten TSV Güntersleben (16./16). Nach zwei Niederlagen gegen direkte Tabellennachbarn gab der TSV am letzten Spieltag ein neues Lebenszeichen von sich und spielte etwas überraschend 1:1 gegen den SV Riedenberg. Laut TSV-Trainer Andreas Schwestka ist die Hauptursache für den schlechten Tabellenplatz das große Verletzungspech. Bei dem sehr schweren Restprogramm hat Güntersleben nur mit einem Auswärtssieg in Dampfach noch eine kleine Chance auf den Klassenerhalt und wird daher alles versuchen, um in Dampfach zu gewinnen. Die DJK Dampfach verlor zuletzt trotz Überlegenheit in der ersten Hälfte und einer 2:0-Pausenführung unnötig mit 3:4 beim SV Rödelmaier. In der zweiten Halbzeit bot die DJK eine desolate Leistung. Sie verlor fast alle Zweikämpfe und kassierte durch individuelle Fehler in nur sieben Minuten drei Gegentore. Dabei standen die DJKler viel zu weit weg von ihren Gegnern und machten ihnen das Toreschießen leicht. Nun gilt es, die Mannschaft wieder aufzubauen und zu motivieren. "Gegen den TSV Güntersleben wird es kein Selbstläufer, zumal ein Sieg fast Pflicht für den Gegner ist. Wir werden nochmal alles in die Waagschale werfen, um das Spiel zu gewinnen und damit unsere Ausgangsposition zu verbessern", kündigt Sebastian Stretz an. Der DJK-Coach hofft, dass seine Mannschaft mit der richtigen Einstellung zur alten Zweikampf- und Spielstärke zurückfindet. Außerdem stehe die Mannschaft nach zwei Auswärtsniederlagen ihren tollen Fans gegenüber in der Bringschuld. hd
DJK Dampfach: Stöcker, Kürschner - Bock, Ebert, Greb, Hertel, Jilke, Koch, N. Neubauer, Riedlmeier, Schleicher, Tudor, Wirsching, Winter, Ziegler

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