Ebern

TV Ebern steigert sich trotz Niederlage

Ebern — Beim Tabellenführer der Damen-Handball-Bezirksoberliga Oberfranken, HSG Fichtelgebirge II, unterlag der Aufsteiger TV Ebern mit 20:26 (8:14). Nach der bitteren Niederlage g...
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Eine sehr gute Leistung zeigte Noemi Schmitt auf der Außenposition, was auch ihre zehn Tore unterstreichen.  Foto: Wolfgang Dietz
Eine sehr gute Leistung zeigte Noemi Schmitt auf der Außenposition, was auch ihre zehn Tore unterstreichen. Foto: Wolfgang Dietz
Ebern — Beim Tabellenführer der Damen-Handball-Bezirksoberliga Oberfranken, HSG Fichtelgebirge II, unterlag der Aufsteiger TV Ebern mit 20:26 (8:14). Nach der bitteren Niederlage gegen Burgebrach zeigten sich die Ebernerinnen wieder von ihrer besseren Seite, auch wenn sie am Ende leer ausgingen.
Zwar war Jutta Geuß wieder am Start, dafür fehlten Theresa von Rotenhan und weiterhin Sandra Zillig-Netzer. Von daher war die Ausgangssituation nicht optimal. Dennoch startete Ebern stark und führte mit 4:1. In dieser Phase tat sich die HSG schwer, was sie bereits nach acht Minuten zu einer Auszeit veranlasste. Diese Maßnahme zeigte Wirkung. Die Gastgeber holten auf und setzten sich bis zur Pause sogar auf 14:8 ab. Dies wurde insbesondere durch kleine Fehler der Gäste im Aufbau- und Angriffsspiel begünstigt, die die HSG kaltblütig mit schnellen Gegenstößen bestrafte.


Der TVE stellt seine Taktik um

In der zweiten Hälfte stellte Ebern die Taktik um, indem unter anderem Noemi Schmitt nach einer starken Leistung von der linken auf die rechte Seite wechselte. Dort schloss sie nahtlos an die Leistung auf links an und erzielte auch einige Treffer. Unter anderem dadurch gelang es Ebern, im Spiel zu bleiben. Trotz einiger Zeitstrafen zeigte der TVE eine tolle Moral. Er hielt den Abstand bis zum 19:12 stabil und erzielte sogar in doppelter Unterzahl einen Treffer. Nun hatte Ebern eine starke Phase und schloss zum 20:19 auf, wobei Eva Ludewig als Linksaußen einen starken Auftritt hatte. Sie findet immer besser ins Spiel und krönte ihre Leistung durch ein Tor.
Anschließend musste Ebern jedoch der kräftezehrenden Aufholjagd Tribut zollen. Wie schon zum Ende der ersten Spielhälfte erhöhte sich im Angriff die Fehlerquote, was die Gastgeber wiederum durch schnelle und sicher abgeschlossene Gegenstöße bestraften und am Ende klar gewannen. Insgesamt zeigte Ebern diesmal wieder eine starke Mannschaftsleistung und Einstellung. Neben Eva Zettelmeier, Noemi Schmitt und Suse Schad im Tor bot Svenja Limpert eine herausragende Partie. Sie war der ruhende Pol und lenkte das Spiel. - Tore für Ebern: Noemi Schmitt (10), Eva Zettelmeier (6), Svenja Limpert (1), Jutta Geuß (1), Annika Schmitt (1), Eva Ludewig (1) di
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