Herzogenaurach

TSH-Frauen gegen Rimpar

Mit der Partie am Sonntag um 14.30 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums verabschieden sich die Handballerinnen der TS Herzogenaurach als erste Mannschaft de...
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Mit der Partie am Sonntag um 14.30 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums verabschieden sich die Handballerinnen der TS Herzogenaurach als erste Mannschaft der Bayernliga in die Winterpause. Unabhängig vom Ergebnis, das gegen den Tabellenneunten DJK Rimpar herausspringt, bleibt das Team von Trainer Hans-Jürgen Kästl mindestens bis zum 7. Januar Spitzenreiter. Die ausstehenden Vorrunden-Begegnungen der TSH mit dem ASV Dachau und TSV Haunstetten II folgen 2017.

TS Herzogenaurach -
SG DJK Rimpar
Die Fakten sprechen gegen die Unterfränkinnen, ein Erfolg ist aber keinesfalls selbstverständlich. Rimpar war in der vergangenen Saison als Aufsteiger neben Dachau die einzige Mannschaft, die der TSH alle vier Punkte abnahm. Bei der Partie im Januar dieses Jahres agierte die DJK bemerkenswert abgeklärt und ging extrem körperbetont zu Werke. Rückraumspielerin Wenke, die zuvor in der 2. Bundesliga erfolgreich war, sorgte in Herzogenaurach für zahlreiche Treffer aus größerer Distanz, als "Krönung" verwandelte sie gar mit dem Halbzeitpfiff einen Freiwurf aus dem Stand über die wohl gedanklich schon in der Kabine weilenden Gastgeberinnen.
Dass die TSH am letzten Spieltag 2015/2016 mit einer Rumpfmannschaft in Rimpar regelrecht zerlegt wurde, sollte nicht überbewertet werden, macht aber deutlich, wie gefährlich dieser Gegner ist. Inzwischen hat sich die SG weiter verstärkt. Dass die Gäste noch nicht die Spitzenplatzierung einnehmen, die ihnen Kästl vor der Saison zutraute, liegt nicht nur an dem etwas zerklüfteten Terminplan: Rimpar ist mit zwei Begegnungen im Rückstand. Zusätzlich musste der Klub zwischenzeitlich auf einige Leistungsträgerinnen verzichten, die inzwischen aber voll "im Saft" stehen.


DJK verbreitet Schrecken

Ein Unentschieden beim HC Erlangen und ein Sieg im Würzburger Landkreisderby gegen den Tabellenzweiten Bergtheim zeigen, dass die SG auch heuer Schrecken verbreiten kann. Besonders ihr körperlich stabiler und wurfstarker Rückraum mit Wenke, Knorz und Britzek wirft die gegnerische Abwehrformation samt Torfrau häufig in Verlegenheit, ohne das Spiel mit dem Kreisläufer zu vernachlässigen, wenn sich der Kontrahent notgedrungen zu offensiveren Abwehrmaßnahmen entschließt.
Die TSH ist allerdings nicht nur wegen diverser Punktabzüge bei der Konkurrenz Tabellenführer, sondern auch, weil sie heuer deutlich stärkerer besetzt und in besserer körperlicher Verfassung ist als in der Vorsaison - nicht zuletzt dank der intensiven Übungseinheiten mit Fitness-Trainerin Mirela Chirela Negruthiu. "Wir müssen unser Tempospiel durchsetzen und den Gegner über 60 Minuten läuferisch fordern, was eine konsequente Ballsicherung nicht ausschließt", sagt Kästl. Schließlich war die Defensive in Dietmannsried der Grundstein für einen überzeugenden Sieg.
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