Kronach

TS Kronach beweist im Kellerduell starke Nerven

Kronach — Nach dem Trainerwechsel im neuen Jahr und der knappen Niederlage gegen den Tabellenzweiten aus Bamberg konnten sich die Basketballer der TS Kronach gegen den Tabellennach...
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Kronach — Nach dem Trainerwechsel im neuen Jahr und der knappen Niederlage gegen den Tabellenzweiten aus Bamberg konnten sich die Basketballer der TS Kronach gegen den Tabellennachbarn Bischberg Baskets behaupten. Nach dem 79:72-Erfolg belegen sie weiter Platz 7 in der Bezirksliga.
Bereits im Vorfeld war die große Bedeutung des Spiels klar. Sowohl Trainer Achim Stark als auch die zahlreichen Zuschauer hatten im Hinterkopf, dass der Gegner zuvor zweimal in der Liga und auch im Pokal bezwungen worden waren. Allerdings wusste jeder, dass es auch diesmal nicht leicht werden würde.
Das erste Viertel konnten die Kronacher nach ihren Vorstellungen gestalten. Sie hatten einen kleinen Vorsprung, den man durch körperliches Spiel gegen eine sehr präsente Bischberger Defensive nicht verspielte. Auch dieses Kellerduell war geprägt durch eine sehr physische Spielweise beider Teams. Maßgebliche Stützen waren Waldemar Lang und Ex-Profi Milinkovic und gaben den Nachwuchsakteuren entsprechend Rückendeckung. Beide erzielten jeweils 15 Punkte und teilen sich somit nach Sebastian Günther (17) den zweiten Platz auf der Scorerliste.
Trainer Stark konnte auf eine voll besetzte Bank zurückgreifen und hatte dadurch auch viele Möglichkeiten, die großen Spieler zu ersetzen und somit die Rebound-Aktionen konstant gut zu halten. Im letzten Jahr hatte die TSK damit immer wieder Probleme, da diesen Spielern wenig Pausen gegönnt werden konnten.
Zum Ende spitzte sich die Lage allerdings wieder zu, und die TS-Herren gerieten in Rückstand. Nachdem in den letzten vier Minuten keine Mannschaft den Sack frühzeitig zumachen konnte, sicherte sich das Heimteam durch gute Verteidigung Ballgewinne und konnte diese im gegnerischen Korb versenken. Als letztes taktisches Mittel versuchten die Gäste, durch frühzeitige Fouls die Uhr anzuhalten in der Hoffnung, dass die Kronacher an der Freiwurflinie Nerven zeigen. Doch weit gefehlt: Erst konnte David Wunder seine beiden Würfe verwandeln. Dann machte es ihm der diesmal sehr stark aufspielende Niklas Guth nach. Der Aufbauspieler baute in der Schlussminute mit zwei weiteren Freiwürfen sein Punktekonto auf 13 Zähler aus und setzte letztendlich den Schlusspunkt unter den Sieg.
TS Kronach: S. Günther (17/2 Dreier), Milinkovic (15), Lang (15), Guth (13), Ondra (7/2), D. Wunder (4), Richter (3), Neubauer (2), Möller, J. Wunder. jw

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