Kulmbach

Südost-Link auf Finger schauen

Durch die jetzt startende Bundesfachplanung werden beim Netzausbau bereits Fakten geschaffen und ein Korridor für das Planfeststellungsverfahren festgelegt....
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Durch die jetzt startende Bundesfachplanung werden beim Netzausbau bereits Fakten geschaffen und ein Korridor für das Planfeststellungsverfahren festgelegt. Am 31. Mai und 1. Juni findet eine Antragskonferenz zum Bau der Hochspannungsleitungen in Hof statt, erinnert der Bayerische Bauernverband (BBV). "Der Netzausbau darf nicht allein auf dem Rücken der Grundeigentümer, Land- und Forstwirte ausgetragen werden", fordert der BBV.
Die Bauernvertreter kritisieren, "dass von der Politik zwar versucht wird, den Bedenken der breiten Bevölkerung durch den Vorrang von Erdkabeln Rechnung zu tragen. Gleichzeitig werden wegen der Verlegung unterirdischer Kabel viele Felder und Wiesen mit breiten Gräben durchzogen. Und auch langfristig sind negative Auswirkungen auf die Land- und Forstwirtschaft zu befürchten." Der Bayerische Bauernverband setze sich deshalb dafür ein, dass bereits jetzt die Anliegen der Grundeigentümer, Land- und Forstwirte als die in ihrem Eigentum direkt Betroffenen bei den Antragskonferenzen eingebracht und von den Planungsbehörden berücksichtigt werden.
Dabei fordert der Bayerische Bauernverband unter anderem, dass bei der Bundesfachplanung sämtliche Auswirkungen der Vorhaben auf die Land- und Forstwirtschaft in einem eigenen Fachbeitrag untersucht werden müssten.
Bei der Planung der Trassenverläufe müssen moderne Technologien berücksichtigt werden und Bodenschäden durch unabhängige weisungsbefugte Sachverständige sowie ein umfassendes Bodenschutzkonzept so gering wie möglich gehalten werden. Darüber hinaus will der BBV klare Entschädigungsrichtlinien. red
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