Weisendorf

Studie vorgestellt

In Sachen Breitbandausbau hatte der Markt Weisendorf im April die Firma Corwese mit der Erstellung einer Breitbandstudie im Rahmen des Förderprogrammes des ...
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In Sachen Breitbandausbau hatte der Markt Weisendorf im April die Firma Corwese mit der Erstellung einer Breitbandstudie im Rahmen des Förderprogrammes des Bundes sowie einem Leerrohr-Masterplan beauftragt. Maximal 50 000 Euro Förderung für externe Planungs- und Beratungsleistungen hatte der Bund zugesagt.
Dem Gremium stellte Bernhard Gentner von Corwese nun seine Breitbandstudie vor. Im Markt Weisendorf sind sowohl die Firma Inexo als auch die Telekom beim Breitbandausbau aktiv, wobei Letztere den Hauptort und in einigen Ortsteilem das Netz eigenwirtschaftlich ausbaut. Allerdings sind an den Rändern von Weisendorf und insbesondere in Oberlindach die Werte schlecht bis sehr schlecht. Denn ursprünglich wurden 30 bis 50 Mbits/s zugesagt.
"Die Telekom sollte endlich ihrer Pflicht nachkommen und wenigstes für 40 Mbit/s sorgen", forderte der Oberlindacher Karl-Heinz Hertlein (CSU). Kritik kam auch von Günther Vogel (BWG-FW), der sich persönlich bei der Telekom beschwerte und als Auskunft bekam, dass dauerhaft keine 30 Mbit/s geliefert werden müssen. Wie Gentner dazu erklärte, gäbe es auch keine Möglichkeit, die versprochene Leistung dauerhaft einzufordern. So würden überall 30 Mbits/s oder "geringfügig darunter" geliefert.
Allerdings erklärte er dann dazu, dass das dazu notwendige Vectoring nicht eingeschaltet sei. Dazu fehlen mindestens noch drei Multifunktionsgehäuse (MFG), die dazu beitragen, dass größere Bandbreiten möglich sind, indem sie den Weg der Daten durch das schlechtere Kupfernetz verkürzen. Bürgermeister Süß erklärte, es bestehe die Möglichkeit, ein zweites Förderverfahren für die fehlenden MFG in die Wege zu leiten. Bei Vorstellung des Lehrrohr-Masterplanes warb Gentner für Glasfaseranschlüsse bis zum Haus und stellte die erforderliche Struktur des Glasfasernetzes vor. Das Gremium stimmte dem Masterplan zu, was bedeutet, dass künftig bei Tiefbaumaßnahmen Leerrohre eingebracht werden. sae
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