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Hammelburg

Stellvertretende Vorsitzende Elke Vetter verabschiedet

Mit einer Schweigeminute für einen kürzlich verstorbenen Werkstatt-Mitarbeiter begann die Jahreshauptversammlung der Lebenshilfe Werkstatt Hammelburg. Rund ...
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Karl-Heinz Maul verabschiedete die langjährige 2. Vorsitzende Elke Vetter.  Foto: Lebenshilfe
Karl-Heinz Maul verabschiedete die langjährige 2. Vorsitzende Elke Vetter. Foto: Lebenshilfe
Mit einer Schweigeminute für einen kürzlich verstorbenen Werkstatt-Mitarbeiter begann die Jahreshauptversammlung der Lebenshilfe Werkstatt Hammelburg. Rund 40 Mitglieder konnte Vorsitzender Karl-Heinz Maul begrüßen.
Dr. Horst Golüke trug seinen Bericht zur Situation im Trägerverein Schweinfurt vor, in dem er auf die Schwerpunkte, wie das Projekt Senioren Tagesstätte einging, das in der Gymnasiums Straße 2 in Schweinfurt erbaut wird. Dort werden 24 Personen einen Platz finden, die je nach Hilfsbedarf in drei Gruppen aufgeteilt werden. Die Genehmigung liege bereits vor, 2017 solle alles fertig sein. Ein weiteres neues Wohnheim sei bereits in Planung. Die Förderanträge würden in Kürze gestellt, 2019 soll es bezogen werden.
Ein weiterer Schwerpunkt werde auf die Initiative "Arbeiten und Wohnen" gesetzt, so Horst Golüke weiter. Ziel sei es, hier Arbeitsplätze in der Nähe von Wohnorten der Behinderten zu finden. Inzwischen konnten 30 Patenbetriebe mit 30 Arbeitsplätzen gefunden werden, weitere Plätze seien noch in Verhandlung.
Horst Golücke hob hervor, dass sich die Lebenshilfe mehr für Besucher und Interessenten öffnet, sowie auch immer mehr Behinderte auch in Vereine, Gruppen und Schulen gehen und hierdurch ein reger Austausch entsteht. So nehmen Behinderte ehrenamtlich Aufgaben wahr, besuchen andere Schulen im Ort und lernen gemeinsam mit Grundschülern, spielen bei Blasorchestern mit oder auch Fußball und Tischtennis.


Im Seelhaus angekommen

Klaus Friedel, Leiter des ambulant unterstützten Wohnens, präsentierte der Versammlung die neusten Entwicklungen. Große Herausforderungen stellen sich bei jüngeren Menschenim Umgang mit Drogen oder auch bei Schwangerschaften. Bei den älteren gestalte es sich oft auch schwierig den Alltag zu bewältigen, wie es auch zum Teil die Situation bei nichtbehinderten Menschen widerspiegelt.
Susanne Meder-Stöth, Bereichsleiterin für die Wohnheime in Hammelburg berichtete, dass inzwischen die Bewohner im neuen Wohnheim Seelhaus angekommen sind und sich dort in der Innenstadt auch sehr wohl fühlen. Die großen Bewegungen und Umzüge im letzten Jahr seien abgeschlossen, die restlichen Wohnplätze bis auf drei belegt, die aber schon vorgemerkt seien.
Der kommissarische Leiter, der Katharinenschule, Reinhold Schüler, informierte über die Ereignisse der Schule in Fuchsstadt. Die Ausschreibung zur Besetzung der Schulleitung sei am laufen. Das Sommerfest sei für den 18. Juni geplant.
Thomas Porkristl, Leiter der Lebenhilfe Werktatt Hammelburg, berichtete über den Werkstatt-Neubau. Es geht um die Erweiterung um 50 weitere Plätze. Die Kosten der Baumaßnahme werden sich auf rund 6,5 Millionen Euro belaufen. Inzwischen wurde ein externes Ingenieur-Büro mit dem Erweiterungsbau, der in zwei Bauabschnitten fertiggestellt wird, beauftragt. Die geplante Eltern- und Betreuerversammlung wird in den September verlegt, dann wird ausführlich über den Neubau informiert, hieß es.


Neuwahlen

Bei den Neuwahlen wurde Vorsitzender Karl-Heinz Maul bestätigt. Zur 2. Vorsitzenden wurde Birgit Kestler gewählt. Kassenwart ist Sabine Köhler, Schriftführer Ernst Schneider und als Beisitzer fungieren Marga Koch, Rita Kreuzpaintner und Marion Glaser.
Die bisherige 2. Vorsitzende, Elke Vetter, wurde von Karl-Heinz Maul mit einer Laudatio und einem Geschenk verabschiedet. Selbst Mutter einer Tochter, die im Wohnheim lebt, sei sie stets Bindeglied gewesen und auch in verschiedenen Wohnheimgremien vertreten. Ihre ehrliche und direkte Art habe sie immer im Sinne der Betreuten eingesetzt. Vor 15 Jahren habe sie den Elternbeirat in der Werkstatt Hammelburg ins Leben gerufen und ihn engagiert viele Jahre geführt. Schließlich wurde ihr das Amt des Heimfürsprechers für das Wohnpflegeheim in der Weberstraße übertragen. Dieses Amt wird sie auch weiterhin wahrnehmen. red





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