Forchheim

Stelen, Albrecht Dürer-Darstellung und Uhus sind die Preisträger von "Kunst und Genuss "

JOsef Hofbauer Zum Abschluss der Ausstellung "Kunst und Genuss" wurden in der Volksbank die Preisträger ausgezeichnet. Vorstandsmitglied Alexander Brehm nan...
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Alexander Brehm (l. ) mit den drei Preisträgern, Helmut Pfefferle (3. v. l.) und Vizelandrätin Rosi Kraus (r.).
Alexander Brehm (l. ) mit den drei Preisträgern, Helmut Pfefferle (3. v. l.) und Vizelandrätin Rosi Kraus (r.).
JOsef Hofbauer

Zum Abschluss der Ausstellung "Kunst und Genuss" wurden in der Volksbank die Preisträger ausgezeichnet. Vorstandsmitglied Alexander Brehm nannte die Ausstellung eine große, gelungene Aktion, die Bilder der Region zeige, das Image pflege und gestalte.
Volker Hahn, Gründervater der Ausstellung unterstrich die Win-win-Situation, die Kunst und Gastronomie verbinde. Und: Im Gegensatz zu anderen Schauen werde hier immer etwas verkauft.
Helmut Pfefferle, oberfränkischer Genussbotschafter und Vorsitzender der Region "Rund ums Walberla", die mittlerweile auch als "Fränkisches Genießerland" bekannt wurde, unterstrich die Bedeutung von Kunst und Gastronomie für die Region. Vizelandrätin Rosi Kraus (CSU) stellte als Parallele zwischen Kunst und Genuss heraus, dass beides handgemacht sei.
Als Hauptpreisträger unter den 13 Kunstschaffenden wählte eine unabhängige Jury den Hobby-Bildhauer Gerd Bayer, Schüler von Claudia Endres, die ihre Skulpturen und Plastiken ebenfalls in der Brennerei Dahlmann.Schmidt in Mittelehrenbach präsentierte. Dort sind noch bis Mitte Januar die prämierten "drei Stelen" zu sehen, ein Kunstwerk aus schwedischem Granit, das rund 600 Kilo wiegt. Deshalb konnte Bayer, der sich grundsätzlich keine Skizzen macht, auch nur mit einem Foto der Plastik aufwarten.
Platz zwei belegte die aus Groß-Gerau stammende Antje Jakob (42), die bei Harro und Sigrid Frey in Pettensiedel Bildhauerei studiert hatte. Prämiert wurden zwei farbige Büsten in Keramik auf Holzsockel, die Albrecht Dürer zeigen. Die Bestimmung des Menschen (Ähnlichkeit) zu inszenieren, Lebendigkeit (Blick und Mimik) sowie Wesensnähe (das nicht Sichtbare) darzustellen sei ihr künstlerisches Anliegen, unterstrich die Preisträgerin, deren Schwerpunkte auf menschlichen Figuren, Tieren und Porträts darstellen. Ihre bevorzugten Materialien sind Keramik, Bronze, Beton und Gips.
Platz drei belegt der "Schnellmaler" Walter Bauer (64), ein Spätberufener, wie Volker Hahn ihn bezeichnete. Der Mann aus der IT-Branche folge erst seit 1989 seiner Profession. Bauer male "in Serie", erklärte Hahn die 18 unterschiedlichen Darstellungen des prämierten Kauzes, die 18 Bilder von Kühen. Dabei bleibe jedes Bild ein Original. Hahn nannte den Preisträger, für den stellvertretend Andreas Müller die Urkunde in Empfang nahm, als Power-Maler, nicht nur wegen der kräftigen Farben und der Malweise. Ihm war es - im zweiten Versuch - gelungen 18 Bilder mit zwei Nägeln an vier Holzlatten zu befestigen.
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