Stadtsteinach

Start in die "Zeit zwischen der Zeit"

"Die Wüste lebt" ist ein Kulturclub der besonderen Art. So nimmt es nicht Wunder, dass man auch nicht ganz übliche Ideen zelebriert. Sonnwendfeuer am 21. Juni, dem Datum mit dem lä...
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Gemütlichkeit am Lagerfeuer: Der Stadtsteinacher Kulturclub "Die Wüste lebt" hatte zur Wintersonnenwende eingeladen. Foto: Klaus Klaschka
Gemütlichkeit am Lagerfeuer: Der Stadtsteinacher Kulturclub "Die Wüste lebt" hatte zur Wintersonnenwende eingeladen. Foto: Klaus Klaschka
"Die Wüste lebt" ist ein Kulturclub der besonderen Art. So nimmt es nicht Wunder, dass man auch nicht ganz übliche Ideen zelebriert. Sonnwendfeuer am 21. Juni, dem Datum mit dem längsten Tag und der kürzesten Nacht, kann jeder, dachten sich die Leute um Wolfgang Martin. Deshalb feierte man am 21. Dezember hinter dem alten Rathaus die Wintersonnenwende, auch Julfest oder Thomasnacht genannt. Die Sonne passiert den tiefsten Punkt ihrer Jahresbahn und beschert die längste Nacht mit dem kürzesten Tag. Der Winter beginnt - Zeit des Wandels, der Umkehr.
Die folgenden zwölf Raunächte werden auch als die Zeit zwischen der Zeit bezeichnet. Der 21. Dezember ist zugleich die erste der genannten Raunächte, die auch als heilige Nächte bezeichnet werden.
Heute hat sich das Julfest auf den 24. Dezember verschoben, wo wir mit der Geburt Jesu symbolisch auch die Geburt des neuen Lebens, des Lichts feiern. Für die Kelten waren die Sonnwendfeste ganz besondere Feiertage. Sie markierten den Beginn einer neuen Jahreszeit und dauerten meist über mehrere Tage.
"Die Wüste lebt" hat allerdings kurz nach Mitternacht die Feier als beendet erklärt.
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