Coburg

Starke Frauen, starke Töne

Museumsnacht  Ein internationales Musikprogramm und 17 Schauplätze bei der Nacht der Kontraste in Coburg.
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Anne Niepold gastiert bei der Coburger Museumsnacht am 12. September im Staatsarchiv. Foto: Roger Job
Anne Niepold gastiert bei der Coburger Museumsnacht am 12. September im Staatsarchiv. Foto: Roger Job
Coburg — Insgesamt 17 Schauplätze bieten die Nacht der Kontraste am Samstag, 12. September, zauberhafte Illuminationen und ungewöhnliche Inszenierungen. Vor allem ist es jedoch das hochkarätige Musikprogramm, das die Coburger Museumsnacht zu den besucherstärksten Kultur-Events der Vestestadt werden ließ.
Martin Rohm, der für das künstlerische Programm verantwortlich zeichnet, hat passend zum Motto "Starke Frauen" außergewöhnliche Musikerinnen aus vielen Ländern nach Coburg eingeladen.
Musette is not dead, hat sie auf ihr neues Album geschrieben. Und genauso spielt sie auch. "Eine Mischung aus Lisbeth Salander, Pippi Langstrumpf und Amelie", so nannte die Musikkritik Anne Niepold, die in der Museumsnacht im Staatsarchiv auftreten wird. Und wer die junge belgische Akkordeonistin live erlebt, ist spontan fasziniert von ihrer hinreißenden Darbietung - von Bach bis Nirwana, frech, abenteuerlich, außergewöhnlich (www.anneniepold.be).
Live Foyn Friis (Bühne im Burghof) ist die Band rund um die gleichnamige norwegische Singer-Songwriterin. Möchte man ihre Musik beschreiben, so wäre es wohl Indie-Jazz mit Pop, Rock und Electronica-Elementen. Erfolgreich tourte sie durch alle nordischen Länder, dann Europa, Brasilien, USA, Afrika und China. 2012 gewann sie den Danish Music Award mit ihrem Debutalbum als Gesangs-Jazzalbum des Jahres und als beste junge Jazzkomponistin (www.livefoynfriis.com ).
Das fulminante Duo Catch-Pop String-Strong der aus Serbien und Österreich stammenden Musikerinnen Rina Kaçinari (Violine, Gesang) und Jelena Popržan (Cello, Gesang) begeistert durch den für zwei Streichinstrumente ungewöhnlichen Groove, überraschende Vokalvolten und komödiantische Einlagen. Die eigenwillige Verbindung von stilistischer Abenteuerlust, literarischem Interesse, Leichtigkeit und Humor bezeichnete ein Kritiker in einer Besprechung als "das Beste, was je vom Balkan nach Wien übersiedelte" (www.catchpopstringstrong.com ). red


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