Kupferberg

Stadtkapelle spielt in vollem Gotteshaus

von unserem Mitarbeiter Klaus-Peter Wulf Kupferberg — Es ist schon ein fester Termin alle Jahre Anfang Oktober, dass die Stadtkapelle Kupferberg um Dirigent Valerij Efremov vor vol...
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Die Stadtkapelle Kupferberg beim Konzert in der vollbesetzten Sankt Vitus Pfarrkirche unter der Leitung von Dirigent Valerij Efremov (Gesang Gaby Bunzel) Foto: Klaus-Peter Wulf
Die Stadtkapelle Kupferberg beim Konzert in der vollbesetzten Sankt Vitus Pfarrkirche unter der Leitung von Dirigent Valerij Efremov (Gesang Gaby Bunzel) Foto: Klaus-Peter Wulf
von unserem Mitarbeiter Klaus-Peter Wulf

Kupferberg — Es ist schon ein fester Termin alle Jahre Anfang Oktober, dass die Stadtkapelle Kupferberg um Dirigent Valerij Efremov vor vollem Haus zu einen hochklassigen Kirchenkonzert in der heimischen Sankt Vitus Pfarrkirche aufspielt. Und an den Kennzeichen der geparkten Fahrzeuge war unschwer zu erkennen, dass der gute Ruf, der diesem Konzert voraus geht, musikalische Gäste aus nah und fern in die kleine Bergstadt lockt.
Musikalisch hießen die Nachwuchsmusiker Julia Müller, Fabian Ramming, Fionas Binczyk und Olga-Verena Schuck von der Orgelempore herunter die Konzertbesucher willkommen. Von einem einfühlsamen Solo von Daniel Seidl bis hin zu einem Kesselpaukensolo durch Roland Jonak reichte der musikalische Bogen und Streifzug durch die Filmmusiken zu "Disney's Planes". Mit sieben Minuten gilt sie als längste Single und wurde 7,5 Millionen Mal verkauft: "Hey Jude". Bei dieser Darbietung glänzte Tobias Bunzel mit seinem Posaunensolo.
Beim Golden-Hits-Medley von James Last verspürten alle den Happy Sound der 40-köpfigen Kapelle, den die Kupferberger Stadtkapelle mit ihrem etwas kleineren Ensemble in die Sankt Vitus Kirche brachte. Bei dem swingenden James-Last-Sound ging das Publikum auf den Kirchenbänken sitzend rhythmisch mit.
Vielen wird das "Ave Maria" nach dem Glockensolo von Roland Jonak noch lange in Erinnerung bleiben. Der einzigartige Text dieses beliebten Werkes von Franz Schubert wurde bereits von vielen interpretiert und auch die Version der Stadtkapelle Kupferberg war sehr hörenswert. "I am what I am" sang Gaby Bunzel.
Den Glanzpunkt des Abends setzte die Volksweise von Michael Geisler "Die letzte Rose", bei dem Daniel Seidl mit seinem Trompetensolo und Markus Rosa mit dem Saxophonsolo glänzten. Minutenlanger stehender Applaus riss die Stadtkapelle dann doch noch zu einer stürmisch geforderten Zugabe hin und spielte "Das ehrenwerte Haus ...." von Udo Jürgens.
Reichlich gefüllt wurden am Ausgang die Spendenkörbe von den Besuchern, die erfüllt von den gehörten Klängen den Heimweg antraten. Die erhaltenen Spendengelder, werden - wie Patrick Rosa wenige Minuten vorher bekannt gegeben hatte - für die Jugend- und Nachwuchsarbeit verwendet.
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