Herzogenaurach

StUB-Gegner stellt Kosten gegenüber

Wilhelm Krieger, der Initiator des Bürgerentscheids gegen die StUB in Erlangen, nimmt Stellung zum Artikel "Verstärkung rollt an" im FT vom 15. Dezember. Darin geht es um die Verst...
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Wilhelm Krieger, der Initiator des Bürgerentscheids gegen die StUB in Erlangen, nimmt Stellung zum Artikel "Verstärkung rollt an" im FT vom 15. Dezember. Darin geht es um die Verstärkung der Linie 200 zwischen Erlangen und Herzogenaurach:
"Herzogenaurach und Erlangen können auch ohne StUB besser miteinander", schreibt Krieger. Für ganze 30 750 Euro pro Jahr könnten zwei zusätzliche Fahrten mit Bussen zwischen Herzogenaurach und Erlangen finanziert werden. Zusätzlich wolle das Verkehrsunternehmen, ohne Mehrkosten, Gelenkbusse einsetzen, um den Fahrgast-Andrang besser bewältigen zu können.


15 Millionen Euro pro Kilometer

"In Herzogenaurach würden etwa vier Kilometer Gleise auf vorhandenen Straßen verlaufen, also ohne eigene Trasse und nicht bezuschusst", so Krieger. Und was würde die Realisierung der StUB der Stadt Herzogenaurach kosten?
Aktuell koste auf der Neubaustrecke von Nürnberg Thon nach Am Wegfeld jeder Kilometer etwa 15 Millionen Euro, das heißt, die vier Kilometer würden Herzogenaurach 4 mal 15 = 60 Millionen Euro kosten. Und das ohne Zuschuss, weil die Gleise in vorhandenen Straßen liegen würden.
Krieger stellt die Gegenrechnung: für die 60 000 000 Euro für die Realisierung der StUB könnten die zwei weiteren Bus-Fahrten für 30 750 Euro pro Jahr 1950 Jahre lang finanziert werden. "Macht das die Befürworter der StUB nicht nachdenklich?", fragt Krieger. red

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