Bamberg

Sprach-Kitas auf der Spur

Der Lehrstuhl für Elementar- und Familienpädagogik der Universität Bamberg und der Arbeitsbereich Frühkindliche Bildung und Erziehung der Freien Universität...
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Der Lehrstuhl für Elementar- und Familienpädagogik der Universität Bamberg und der Arbeitsbereich Frühkindliche Bildung und Erziehung der Freien Universität Berlin haben den Auftrag erhalten, das neue Bundesprogramm "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" zu evaluieren. Mit diesem Programm unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit Januar 2016 die alltagsintegrierte sprachliche Bildung in Kindertageseinrichtungen.
Das Programm richtet sich hauptsächlich an Kitas, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichen Förderbedarf besucht werden. Von 2016 bis 2019 stellt der Bund jährlich bis zu 100 Millionen Euro für die Umsetzung des Programms zur Verfügung. Mit den Mitteln können zusätzliche (halbe) Personalstellen in Kitas und der Fachberatung geschaffen werden.
Weitere Schwerpunkte des Bundesprogramms "Sprach-Kitas" sind die inklusive Bildung und Betreuung sowie die Zusammenarbeit mit Familien, teilt die Uni-Pressestelle mit.
Die Wissenschaftler der Universitäten in Bamberg und Berlin beurteilen, inwieweit die zusätzlichen Ressourcen die Kindertageseinrichtungen bei der Förderung der Kinder unterstützen und eine nachhaltige Qualitätsentwicklung anstoßen. In ihre Evaluation beziehen sie rund 950 Sprach-Kitas ein. Das sind knapp ein Viertel der Kitas, die an dem Bundesprogramm teilnehmen. red


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