Bad Brückenau

Spitzenerlös für die Braut: 3582 Euro in die Forstkasse

Zur Nadelwertholz-Versteigerung in Litzendorf (bei Bamberg) fanden sich wieder viele Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet ein. Das Höchstgebot der Ve...
Artikel drucken Artikel einbetten
Zur Nadelwertholz-Versteigerung in Litzendorf (bei Bamberg) fanden sich wieder viele Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet ein. Das Höchstgebot der Versteigerung erzielte ein Lärchenüberhälter (4,24 Festmeter) aus dem Forstbetrieb Bad Brückenau (Waldabteilung Schutzheiligen, östlich von Volkers im Forstrevier Kothen) mit 845 Euro pro Festmeter (€/fm).


Seit langem sehr gute Ergebnisse

Damit brachte der Spitzenstamm über 3582 Euro in die Kasse der Bayerischen Staatsforsten. Seit Jahren vermarktet der Forstbetrieb schöne reife Lärchen aus der Rhön mit sehr guten Ergebnissen. Auch das Hohe Kreuz (Kreuzberg) ist in den letzten 30 Jahren mehrfach aus einer Rhönlärche, die der Forstbetrieb bzw. die früheren Forstämter gestiftet haben, errichtet und erneuert worden.


Sehr viele Lärchen

Der Forstbetrieb Bad Brückenau ist einer der lärchenreichsten Betriebe der Bayerischen Staatsforsten. 1463 Hektar (ha) absolute Lärchenfläche entsprechen 9,4 Prozent Baumarten im Forstbetrieb. Nur der Forstbetrieb Berchtesgaden hat etwas mehr Lärchenfläche.


372 000 Erntefestmeter Lärche

Dort im Alpenraum oder in der Tatra und dem Altvatergebirge ist auch das natürliche Verbreitungsgebiet der Europäischen Lärche. Im Forstbetrieb Bad Brückenau stehen über 372 000 Erntefestmeter (Efm) Lärche. Davon haben über 46 000 Efm den für den Wertholzeinschlag interessanten Bereich über 60 Zentimeter Stammdurchmesser (BHD/Brusthöhendurchmesser) erreicht. Es ist also genug Lärche da, um einschließlich der jüngeren und dünneren Bäume (Durchforstungsbäume) nachhaltig Lärche zu nutzen.


Lebhafte Versteigerung

Insgesamt zehn staatliche Forstbetriebe aus Franken haben im Vorfeld ihre Werthölzer (Kiefer, Lärche, Douglasie und Fichte) auf den zwei zentralen Lagerplätzen in Strullendorf und Weibersbrunn präsentiert. Die Angebotsmenge der Bayerischen Staatsforsten war mit rund 1270 Festmetern etwas höher als im letzten Jahr. Nach verhaltenem Beginn entwickelte sich im Laufe der Veranstaltung wieder die gewohnt lebhafte Versteigerungsatmosphäre. Die anwesenden Firmen boten sehr zielorientiert und qualitätsbewusst.


Begehrte Lärchenstämme

Insbesondere die Lärchenstämme waren begehrt und umkämpft. Der Durchschnittspreis über alle Baumarten blieb mit 187 €/fm unter dem Rekordergebnis des Vorjahres. red

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.